[Kinderleben] {Gastbeitrag} Rezept für essbare Heuballen – nicht nur für den nächsten Kindergeburtstag

Hallo, mein Name ist Linda. Ich bin Mama von Zwillingsmädchen und unserem Babyjungen. Auf meinem Blog findet Ihr jede Menge Familienleben, Rezepte, kleine DIY – Anleitungen und viele selbstgenähte Kleidungsstücke. Bei uns ist es bunt, manchmal auch ein wenig chaotisch, aber auf jeden Fall fröhlich und kreativ.

Die letzten 6 Wochen habe ich mit allen 3 Kindern die Sommerferien verbracht. Wir haben gespielt, gebastelt, gebacken, sind baden gewesen und haben manchmal auch einfach nur in den Tag hineingelebt. Die Zuckerschnecken haben es sehr genossen auszuschlafen, länger auf bleiben zu dürfen, sich nach Belieben einfach zurückzuziehen und ein Buch zu lesen oder einfach zu spielen.

Seit zwei Tagen hat bei uns die Schule wieder angefangen und es ist schon recht komisch, nur mit unserem Babyjungen zu Hause zu sein. Aber die Vorfreude auf die Schule war bei unseren Zuckerschnecken wieder riesengroß und nun sind sie schon stolze Drittklässler.

Essbare Heuballen – für alle Pferdeliebhaber

Unsere große Zuckerschnecke liebt Pferde über alles und hatte bereits vor einer gefühlten Ewigkeit essbare Heuballen in einer Kinderpferdezeitung entdeckt. Wie es meistens so ist, sind die lieben Kleinen voller Tatendrang und wollen sofort losmachen, aber meistens passt es uns Eltern nicht ganz so in den Zeitplan. Da kamen uns die Sommerferien gerade wie gerufen und unsere Zuckerschnecke hatte natürlich ihre essbaren Heuballen nicht vergessen 😉

Habt Ihr auch ein kleines Stallmädchen oder einen kleinen Stallburschen zu Hause, die nur zu gerne naschen? Wenn ja, habe ich ein kleines Rezept für Heuballen zum Naschen für Euch dabei.

Rezept für essbare Heuballen

Ihr braucht dafür:

50g Butter
100g Marshmallows
150g Puffreis
rote Fruchtgummischnüre
ein etwas größeren Topf
ein Backblech und Backpapier

Und schon kann es losgehen…

Als erstes gebt Ihr die Butter in den Topf und schmelzt diese auf. Anschließend werden die Marshmallows dazugegeben und Ihr rührt so lange, bis sie geschmolzen sind. Nun kommt schon der Puffreis dazu und es muss weiter kräftig gerührt werden, bis die Masse ordentlich Fäden zieht. Den Inhalt des Topfes gebt Ihr auf Euer Backblech und verteilt es gleichmäßig. Ein großer Löffel, den Ihr immer mal wieder in kaltes Wasser gebt, kann Euch dabei helfen. Lasst die Masse auskühlen, schneidet sie in kleine Stücke und bindet die Gummischlangen um die einzelnen Heuballen. Schon sind die Heuballen fertig und zum Naschen bereit 😉

Sie haben sogar uns Eltern gut geschmeckt und sind für fleißige Stallmädchen und -jungen eine tolle Nascherei für zwischendurch… 🙂

Ich wünsche Euch viel Freude beim Ausprobieren und lasst es Euch schmecken.

Alles Liebe
Linda

[Leben] Kann man Böckchen wegbacken? Inklusive leckerem Kuchenrezept

Kennt ihr diese Nachmittage voller Diskussionen? Alles ist falsch und auf Nachfrage erfährt man nicht einmal, was eigentlich das große Problem ist? Ich würde in diesen Momenten wahnsinnig gern zu diesen ruhigen Mamas gehören, die es schaffen einen absolut kühlen Kopf zu bewahren und nie die Haltung verlieren. Aber am 4. Tag in Folge des Dauernölens, gehöre ich definitiv nicht zu dieser Sorte.

Wenn man sich selbst nicht mehr schimpfen hören kann

Stattdessen kann ich mich beobachten, wie ich förmlich meinen Körper verlasse und schimpfe. Während ich mir selbst beim Reden zuhöre, muss ich mir sogar die Frage stelllen, ob das nun wohl alles verständlich ist, was ich erzähle. Auf der anderen Seite sorgt es wenigstens mal für eine kurze Unterbrechung der Heulkreischorgie, was wiederum für verwunderte große Augen sorgt. Keine Glanzleistung meinerseits.  Ich konnte an allen Tagen auch nicht herausfinden, was der Fehler im System war. Aber vielleicht geht es auch gar nicht darum. Sondern es ist eventuell einfach nur wichtig, was da gerade passiert und wie man mit der Situation umgeht. Fakt ist, wir haben uns hier alle nicht mit Ruhm bekleckert und da gibt es noch Potential nach oben.

Ob Kuchen hilft?

Als es mir vorgestern alles zu bunt wurde, musste ich backen. Ich backe nicht besonders gerne und auch nicht oft. Aber als ich bei Janina kürzlich dieses Rezept gesehen habe, ging es mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Außerdem hoffte ich, die Große damit mal von ihrem Heulkreischmodus ablenken zu können und das unser aller Ohren mal Ruhe haben. Ich musste ja als eingefleischter Grey’s Anatomy Freund an Izzie denken, wie sie meist backend, manchmal kochend, in der Küche steht, wenn sie vollkommen gestresst ist und sie emotional mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen muss. Nein, keine Panik, ich denke wohl nicht ich sei Izzie. Aber ich dachte, dass vielleicht auch mir das Backen helfen könnte. Allein der Gedanke an warmen Kuchen am Abend ließ mich bereits entspannen. So hielt ich mich also brav an das Rezept, mit dem Unterschied, dass wir tatsächlich keine Kastenform besitzen und ich die Rezeptur halbierte, da wir nur noch 2, statt der benötigten 4 Eier zu Hause hatten.

Die Kinder waren total aus dem Häuschen, dass wir abends Kuchen buken, obwohl es eigentlich bald Zeit fürs Bett wäre und sie halfen tatkräftig mit. Mein Plan ging auf und die Gemüter beruhigten sich. Voller Vorfreude darauf, am nächsten Morgen vielleicht ein kleines Stückchen Kuchen zum Frühstück zu bekommen, schliefen sie in Windeseile ein und ich fand mich fix und fertig auf dem Sofa wieder. Nicht, dass mich das Backen so besonders angestrengt hätte. Aber dieses tänzeln, ja nicht den nächsten Heulkreischanfall auszulösen, da man einfach nicht weiß, was da los ist, das schlaucht sehr. Erst Recht, wenn es noch einen potentiellen kleinen Kandidaten gibt, der ebenso auf links gedreht ist.

Phase Phase Phase. Oder Vollmond? Egal was es ist, ich möchte bitte meine Kinder wiederhaben. Ich verspreche auch, dass wir trotzdem Kuchen backen.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] So schmeckt der Frühling – Zeit für Spargel

Planlos stehen im Supermarkt, fand ich mich in der Obst- und Gemüseabteilung wieder. Ich überlegte was wir kochen könnten, die Mädchen sollen es schließlich auch mögen. Der Familientisch gehört mit zu unserem Alltag, doch dann entdeckte ich grünen Spargel. 
Grüner Spargel gehört zum aktuellen Saisongemüse. Wir essen gern Spargel, nur keinen weißen. Unsere Kinder mögen ihn nicht.** Daher gehört Spargel für uns gern zu der Sorte Essen, das wir abends kochen, wenn die Mädchen im Bett sind. Oft machen wir es auch so, dass die restlichen Komponenten dann so gewählt werden, dass auf jeden Fall alle satt werden. Aber wer Kleinkinder hat weiß auch, wie schön es ist, auch einfach mal alleine zu essen.
Unter der Woche bekommen Groß und Klein in der jeweiligen Fremdbetreuung eine warme Mahlzeit. Oft gibt es abends aber auch hier noch mal etwas Warmes. An Tagen wie diesen, wo ein Essen alleine oder als Paar ansteht, nicht. Dann gibt’s ein gemeinsames kaltes Abendbrot und wir essen bereits eine Kleinigkeit mit. Die Kids allein an den Tisch zu setzen und ihnen zuzusehen, kommt nicht in Frage. Außerdem kann man die Wartezeit bis wir kochen können gut überbrücken. 
Zurück zum Supermarkt. Die Erdbeersaison beginnt zwar erst im Mai. Aber sie lachten mich doch sehr an. Feldsalat dazu und fertig waren die Hauptzutaten.  
Befragt man gängige Suchmaschinen nach den Komponenten, findet man viele Rezepte mit unterschiedlichen Dressings. Ich entschied mich, wie meistens, für die minimalistische Variante. 

  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • 1/2 Bund Grüner Spargel
  • Erdbeeren
  • Feldsalat
Ein wahrlich einfaches Rezept:

  • Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Den Spargel in so große Stücke schneiden, wie man sie gerne hätte und dann ins kochende Wasser geben, samt einer guten Prise Zucker. Kochzeit: 7 Minuten. 
  • Feldsalat waschen und vorbereiten
  • Erdbeeren Vierteln 
  • von den restlichen Zutaten erstellt ihr ein Dressing
  • Feldsalat anrichten, lauwarmen Spargel draufgeben, Erdbeeren dazu und Basilikum drübergeben. 
FRRTIG 
Einfach, oder? Aber wie sagt man so schön? Das Auge isst mit. Und richtig lecker ist es noch dazu. 

Verratet ihr mir eure liebsten Spargelrezepte?

Alles Liebe
Tanja

** so war es zumindest noch vor ein paar Tagen. Als ich mir die andere Hälfte des Spargelbundes gestern zubereitet hatte und dieser Blogpost bereits getippt war, hat die Kleine fleissig mitgegessen. Also kann der Spargel nun doch in den Familientisch integriert werden. Für die Große werden wir schon auch noch eine Lösung finden. 😉