[Leben] {Gastbeitrag} Eingewöhnung abgebrochen – Wenn Mama und / oder Kind noch nicht bereit sind

Hi! Mein Name ist Danni, ich bin fast 33 und lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und zwei Katzen im schönen Siebengebirge. Seit knapp einem Jahr berichte ich auf Instagram von unserem mehr oder weniger chaotischen Familienalltag und unserer Entscheidung dafür, unseren Kindern auf Augenhöhe zu begegnen.
Vor meinem Leben als Vollzeitmama war ich im IT-Risikomanagement tätig – eine völlig andere Welt, in die ich nicht mehr zurückkehren möchte. Den Alltag als 2-fach Mama überstehe ich mit viel Kaffee und einer guten Portion Humor meistens ganz gut. Ich versuche, mir immer vor Augen zu führen, dass diese Jahre mit kleinen Kindern zwar anstrengend sind, aber eigentlich doch viel zu schnell vorübergehen.

Meine Tochter sollte ursprünglich mit einem Jahr in die Fremdbetreuung gehen. So hatten mein Mann und ich es uns während der Schwangerschaft überlegt und schließlich ist dies ja auch heutzutage der Normalzustand. Doch am Ende kam alles anders als gedacht.

Erste Wahl für die Eingewöhnung: Tagesmutter!

Wir entschieden uns für die Betreuung durch eine Tagesmutter, da wir die Vorstellung hatten, dass sie sich – in einer kleinen Gruppe – besser um unsere Tochter kümmern könne als die Erzieherinnen in einer überfüllten Kita. Nach mehreren Kennenlern-Terminen hatten wir uns jedoch noch für keine der Damen entscheiden wollen. Niemand  entsprach unseren Kriterien (bedürfnisorientierter Ansatz, gutes Essen, viel frische Luft). Dann trafen wir allerdings auf eine wirklich liebevolle Tagesmutter, die nur 3 anstatt der erlaubten 5 Kinder betreute und die auch sonst alles erfüllte, was wir auf unserer Liste stehen hatten. Auf dem Weg von ihrer Haustür zurück zum Auto brach ich in Tränen aus – mir wurde schlagartig bewusst, dass ich meine Tochter nun abgeben muss!!
Mein Baby, mein Herz in die Hände einer zwar sehr sympathischen aber dennoch fremden Frau zu übergeben fühlte sich plötzlich völlig falsch an – i c h war noch nicht bereit, meine Tochter loszulassen. Und so sprachen mein Mann und ich über unsere Möglichkeiten.

Es dauerte nicht lange, da hatten wir uns für ein halbes Jahr mehr Elternzeit und gegen die Fremdbetreuung entschieden. So vergingen sechs Monate, die ich wirklich mehr als genossen habe. Zu sehen und live mitzuerleben, welche riesigen Entwicklungsschritte meine Tochter in dieser Zeit gemacht hat, war für mich mehr wert als jeder Arbeitslohn und glücklicherweise konnten wir uns diesen Luxus erlauben.

Nächster Versuch: Kindergarten!

Im Sommer 2015 sollte es dann aber soweit sein: Meine Tochter wurde mit 1,5 Jahren ein Kindergartenkind! Sie spielte zu diesem Zeitpunkt schon sehr gerne mit anderen Kindern und ich hatte das Gefühl, dass sie langsam aber sicher mehr Angebot braucht, als ich ihr zu Hause bieten kann. Sie startete also die Eingewöhnung in einem Kindergarten, in dem auch Kinder unter 3 Jahren betreut werden. Die Einrichtung gefiel uns auf den ersten Blick gut, die Leitung war sympathisch und alles schien zu passen.

Die Eingewöhnung verlief nach dem Berliner Modell, wir waren also drei Tage gemeinsam bis zum Mittag in der Kita und am vierten Tag gab es den ersten Trennungsversuch. Dass meine Tochter sich von der Erzieherin nicht anfassen lassen wollte, blieb dabei unbeachtet. Dass meine Tochter um ihr Leben schrie als ich mich umdrehte und ging, ebenfalls. Mein Herz zerbrach in 1000 Teile und nur viele, viele beruhigende Worte meines Mannes konnten mich dazu bringen, am nächsten Tag weiterzumachen. Es folgte ein nächster Trennungsversuch, wieder schrie meine Tochter wie am Spieß. Die erste Woche im Kindergarten ging mit vielen Tränen zu Ende.

Wer das Berliner Modell kennt, der weiß, dass nach einem Wochenende keine Trennung stattfindet. Die Erzieherin kannte das Berliner Modell scheinbar nicht. Meine Tochter wurde also direkt montags wieder von mir getrennt und wieder verbrachte sie die Minuten bis zur Wiedervereinigung mit lautem Gebrüll. Mir war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Dies war nicht der Weg, den ich gehen wollte und definitiv nicht der Weg, den ich mir für meine Tochter wünschte. Dabei war meine Tochter aber auch nicht das einzige Kind, dass so reagierte. Nur die anderen Eltern schienen damit weniger Probleme zu haben.

Mehrere Gespräche mit der Erzieherin meiner Tochter brachten nichts. Die Leitung hatte mittlerweile die Einrichtung verlassen, unsere Erzierhin war die vorübergehende Vertretung. Jeder Versuch, um eine andere, sanftere Form der Eingewöhnung zu bitten, wurde abgewehrt. Das Berliner Modell wäre erprobt, das würde immer funktionieren. Dass nicht alle Kinder ebenso funktionieren (müssen) schien beim Fachpersonal nicht auf Verständnis zu treffen.

Jedes Kind ist anders!

Doch auch mein Mann und ich haben lange gebraucht, zu verstehen, dass es manchmal nicht nach Plan läuft und dass nicht jedes Kind zum gleichen Zeitpunkt bereit für eine Fremdbetreuung ist. Viele Wochen lang habe ich meine Tochter jeden Morgen in die Kita gebracht, habe auf einen Durchbruch gehofft und mir einfach nur gewünscht, dass meine Tochter “normal” sei – denn alle anderen Eltern waren schon lange in ihren Beruf zurückgekehrt und hatten ihre Kinder mehr oder weniger glücklich im Kindergarten zurückgelassen. Wieso konnte meine Tochter nicht aufgeben? Wieso konnte ich mich nicht mit ihrem Geschrei abfinden?

Was ich auch tat und so sehr ich es wollte, wir kamen nicht voran. Der typische Vorwurf, ich könne einfach “nicht loslassen” hing mir mittlerweile zu den Ohren heraus. Jeden Abend berichtete ich meinem Mann wutentbrannt von den Geschehnissen des Tages. Erzählte von den anderen Kindern, die ebenfalls weinten und deren Eltern beim Abholen dreist belogen wurden. Aus 10 – 15 Minuten verzweifeltem Geschrei wurden “wenige Minuten Weinen” gemacht, was mich wirklich fassungslos machte. Ich recherchierte daher im Internet, welche Möglichkeiten es für uns gab und nach drei langen Monaten haben wir uns und unsere Tochter endlich erlöst und den Betreuungsvertrag gekündigt.
Warum wir so lange gewartet haben? Weil wir eigentlich mein Einkommen brauchten. Weil wir eben zunächst nicht wussten, dass ein Kind noch nicht “reif” für diese Art der Betreuung sein kann.

Noch heute kann ich mich daran erinnern, wie ich im Warteraum der Kita gesessen habe und meine Tochter von draußen bis in den Keller nach mir habe Schreien hören. Bei dem Gedanken daran kommen mir die Tränen. Ich weiß nicht, ob meine Tochter sich unbewusst noch an diese Zeit erinnern kann. Ob diese Wochen der Eingewöhnung evtl. ein Stück ihres Urvertrauens zerstört haben. Doch ich weiß mit großer Sicherheit, dass ich meinem Sohn dieses Martyrium ersparen werde. Sollte er nächstes Jahr noch nicht bereit für den Kindergarten sein – was ich zum jetzigen Zeitpunkt für unwahrscheinlich halte, denn er würde schon jetzt am Liebsten mit seiner Schwester dort bleiben – so werde ich mit der Leitung über unsere Möglichkeiten sprechen und im Zweifel die Eingewöhnung frühzeitig abbrechen!

Signale beachten!

Nach den Erfahrungen, die wir machen mussten, ist es für mich einfach nicht mehr tragbar, dass die Gefühle und Ängste der Kinder in dieser – für sie so wichtigen – Zeit unbeachtet bleiben! Natürlich ist es für jedes Kind zu Beginn ungewohnt, in einer fremden Umgebung von fremden Menschen betreut zu werden. Ein paar Tränchen gehören wohl oder übel zu jeder Eingewöhnung, auch wenn mir das nach wie vor Bauchschmerzen bereitet. Doch auch Eltern haben ein Recht darauf, skeptisch zu sein und Bedenken zu haben. Das hat nichts mit “Helikoptereltern” oder “Gluckenverhalten” zu tun, nein, es ist einfach nur menschlich!
So soll dieser Bericht keine Gegenrede zur frühen (U3) Fremdbetreuung sein, sondern lediglich darauf aufmerksam machen, dass es manchmal noch zu früh ist und vor allem jedes Kind anders ist. Eine Eingewöhnung muss nicht nach einem bestimmten Schema ablaufen, es sollte immer auf die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern eingegangen werden. Und auch, wenn das im Tagesablauf der Einrichtung nicht leicht ist, so ist es langfristig doch der einzige Weg, das Kind wirklich an die neue Situation zu gewöhnen!

Die Zeit hat geholfen!

Meine Tochter wurde schließlich ein weiteres Jahr später, also mit 2,5 Jahren, eingewöhnt – in einer anderen Einrichtung natürlich. Auch hier wurde das Berliner Modell angewandt, dank ihres Alters konnte meine Tochter die Vorgehensweise aber viel besser verstehen und die Trennung von mir akzeptieren. Je älter das Kind, desto höher ist für mich daher die Wahrscheinlichkeit für einer schmerzfreie Eingewöhnung. Nicht umsonst war es viele Jahrzehnte üblich, Kinder erst ab 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen und noch heute besteht erst ab dem Vorschulalter eine Kindergartenpflicht!

Alles Liebe,

Danni

[Leben] Die Sache mit dem Sport als Mama – wie lief es mit Tchibo Fitness

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Seit vier Wochen trainiere ich nun mit Tchibo Fitness. Habe ich eigentlich den Ein oder Anderen von euch ermutigen können, mit mir zu trainieren? Und habt ihr meinen ersten Bericht dazu gelesen?

Hier soll es nun darum gehen, wie gut sich der Sport in meinen Alltag integrieren ließ und ob es mir sogar etwas gebracht hat. Denn mit einem Kleinkind zu Hause, ist nicht wirklich berechenbar, wann am Tag so ein Training möglich ist. Genau aus diesem Grund hatte ich mich u.a. ja auch gegen ein Fitnessstudio entschieden.

Tchibo Fitness – wie lief es?

Ich sag mal so: Ich habe mir da wohl eine ziemlich heiße Zeit zum Sport machen ausgesucht. Aber früh morgens oder später am Abend ließ sich das Training doch ganz gut einbauen. Und damit ich nicht lange um den heißen Brei herumrede: Es ist eine Wohltat, endlich wieder aktiv etwas für sich selbst zu tun. Ich merke, wie gut mir das tut, insbesondere meinem Rücken. Das Beste ist: auch im Urlaub musste ich nicht darauf verzichten. Da hatte ich zwar nicht meine gewohnte Sportmatte, aber eine Isomatte geht auch mal. Ich mein, Ausreden würde man wohl genügend finden, aber dafür kann man auch einfach improvisieren.

Zum Teil habe ich, wenn ich gemerkt habe, dass mir ein Workout zu lange dauert und es mich unter Druck setzen würde, ob es in meinen Zeitplan passt, einfach zwischendurch ein, zwei Übungen übersprungen. Denn das Gute ist: Nichts ist in Stein gemeißelt. Und mir ging es ja wie eingangs im letzten Beitrag erwähnt nicht darum, dass ich Kalorien verbrennen möchte, sondern schlichtweg etwas für mich und mein Wohlbefinden tun möchte.

Merke ich schon einen Unterschied? Ja! Ich habe nun drei Mal pro Woche trainiert und merke seit letzter Woche einen Unterschied für meinen Rücken. Und das, obwohl ich in der Zeit sogar wieder häufiger den kleinen Löwen für ein Schläfchen in der Trage getragen habe. Ich habe weniger Kopfschmerzen, weil sie zuletzt häufig auf Grund von Verspannungen auftraten und ich so nun aber wirklich gut entgegenwirken konnte.

Ich werde nun weitertrainieren, allerdings nicht mehr ausschließlich meinen Rücken. Drei Male sollen es bleiben, aber zwei Mal wie gehabt und ein Mal für den gesamten Körper. Das habe ich auch schon begonnen. Bauch Beine Po finde ich ganz gut. Der Kurs dauert nur 15 Minuten und die bekomme ich auf jeden Fall prima in meinem Tagesablauf unter.

Übrigens wollte ich nicht unerwähnt lassen: Die Trainingsvideos sind stets so gut erklärt und aufgebaut, dass es absolut nicht notwendig ist, dass ihr sie vorher extra anschaut. Schaden würde es sicherlich nicht, um ggf. wenn ihr unentschlossen seid, auch einen besseren Eindruck zu bekommen. Aber es ist meiner Meinung nach nicht nötig, damit man gut mitmachen kann.

Die Sportkleidung von Tchibo ist qualitativ so, wie ich sie kenne. Natürlich habe ich die Sachen schon einige Male gewaschen und sie sehen nach wie vor hervorragend aus. Das mal noch als Randinfo.

Welche Ausrede habt ihr noch, euren Schweinehund bei euch wohnen zu lassen? 😉

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] {Gastbeitrag} Das eigene Selbstwertgefühl und was man seinen Kindern vermittelt

Es ist wieder mal Zeit für einen Gastbeitrag. Ich finde das sowohl für euch, als auch für mich absolut bereichernd. Es geht um das eigene Selbstwertgefühl, wie wichtig es ist, insbesondere dann, wenn man Kinder hat. Schließlich möchte man ihnen ein gutes Vorbild sein.

Wer den inspirierenden Beitrag geschrieben hat? Maya, Make Up Artist, Minibloggerin (wie sie sich selbst nennt) und Mama von drei Töchtern.

 

Hallo liebe kritische Frau,

hast Du heute morgen in den Spiegel geschaut und die Augen verdreht? Bist Du voller Scham von der Wage gestiegen? Hast Du den ganzen Tag versucht den Kuchen nicht zu essen?
Fühlst Du Dich angesprochen? Ich würde mich angesprochen fühlen, denn ungefähr so läuft mein Tag ab. Ich bin eine kritische Frau! Und ich bin nicht alleine.

Vielleicht hast Du schon Kinder zur Welt gebracht und wohnst jetzt -so wie- ich in einem anderen, etwas veränderten Körper. Ich habe 4 Schwangerschaften hinter mir und bin Mama von 3 Töchtern im Alter von 12, 9 und 4… Das ist die komplette, komplizierte Mädchenwelt unter einem Dach! Und mein armer Mann ist mit seinem Testosteron in der Unterzahl.

Unsere Mädels werden älter und ich mache mir immer mehr Gedanken über das Frauenbild, welches ich meinen Töchtern vermitteln möchte. Im Moment geht es bei uns vor allem um unsere Körper und unser Aussehen, denn die Große ist in einem bestimmten Alter, wo so etwas täglich thematisiert wird:

Wie sehe ich aus? Was ziehe ich an? Bin ich zu dick?
Das eigene Selbstwertgefühl.

Meine Tochter ist wie ihre Klassenkameradinnen nicht zu dick. Dennoch schummeln schon die 12 jährigen Mädchen bei ihrem Gewicht. Natürlich möchte ich meinen Kindern beibringen, sich selbst und vor allem ihren Körper zu lieben. Doch wie soll ich das ehrlich vermitteln, wenn ich doch selbst ewig unzufrieden mit mir und meinem Umfang bin, ständig versuche Diäten zu halten und am Ende des Tages eben doch nicht perfekt bin. Ist es ok, sich dem gesellschaftlichen Druck zu beugen und immer nach der perfekten Figur zu streben? Stimmen die Attribute dick=krank und schlank=gesund? Ist es erstrebenswert, sich ein Leben lang mit seinem Gewicht zu beschäftigen und den Kindern vorzuleben, dass Frau nur gut und erfolgreich sein kann, wenn sie dünn ist? Häufig höre ich im Bezug auf mein Gewicht: „… aber Du musst doch gesund für Deine Kinder sein.“

Bin ich denn krank?

Nein! Denn ich fühle mich nicht krank! Ich muss mich wirklich nicht für meinen Körper schämen, schon gar nicht, weil mein Bauch nicht flach und meine Brüste nicht mehr straff sind. Es ist ein heikles und sensibles Thema, aber dennoch aktueller denn je. In der sicheren Umgebung meines Zuhauses ist alles in Ordnung, doch in der Außenwelt schaut man kritisch auf so eine dicke Frau mit den drei Kindern. Heute, nach ganz vielen Gesprächen mit anderen Mamis, und vor allem nach vielen langen Stunden mit meiner ältesten Tochter und ihren Freundinnen, bin ich endlich auf dem richtigen Weg, meinen inneren Frieden mit meinem dicken Ich zu schließen. Denn meine Kinder und mein Ehemann (wir sind seit fast 20 Jahren zusammen) lieben mich so, wie ich bin: weich, kuschelig und anschmiegsam. Sie verurteilen die zusätzlichen Kilos nicht. Warum also soll ich es dann tun?

Niemand ist perfekt!

Denn es gibt einfach kein PERFEKT. Selbstverständlich sind es meine Töchter in meinen Augen, aber sie sind auch noch klug, talentiert, kreativ, chaotisch und wunderschön. Und zwar so, wie sie sind! Jede für sich mit ihren ganz eigenen Marotten. Und wenn wir das endlich akzeptieren und annehmen und so an unsere Kinder weitergeben, dann wird die Welt ein kleines bisschen besser.

Urteile nicht über andere!

Beurteile und verurteile niemanden wegen ihres Aussehens! Denn hinter einem dicken Mädchen steckt vielleicht deine beste Freundin fürs Leben und hinter dem ungeschminkten Gesicht wartet vielleicht dein Schutzengel für schwere Zeiten. Liebe Dich und liebe und akzeptiere auch alle anderen! Wenn wir alle aufhören würden unsere Mitmenschen zu verurteilen, schlecht oder kritisch über sie zu sprechen oder ihnen komische Blicke zu zu werfen, könnten wir uns endlich auf uns konzentrieren. Und dann würden wir merken, dass wir gut sind, so wie wir nun mal sind! Du willst Dich nicht ständig wiegen? Dann lass es bleiben! Du möchtest den Kuchen noch essen? Dann genieß ihn in vollen Zügen! Du möchtest Deinen Töchtern ein positives Frauenbild vermitteln? Dann fang bei Dir selbst an und lerne endlich Dich zu lieben. Denn nur dann können es auch die anderen tun.

Alles Liebe, Maya

[Leben] After Baby Body? Oder einfach nur fit? Sport mit Tchibo Fitness

Werbung mit Tchibo

Geht es um den eigenen Körper, dann ist das ein absolut sensibles Thema, nicht nur, nachdem man ein, zwei, drei Kinder bekommen hat. Jeder hat ein anderes Empfinden, wie er sich wohlfühlt und wie er sich schön findet. Ob ich mich so gut finde, wie ich bin? Ja, eigentlich schon! Dabei sehe ich sehr genau, wie sich mein Körper verändert hat. Mein Bauch ist weich, meine Hüfte etwas breiter, meine Beine haben sich verändert. Ich werde hier kein Gewicht nennen, kann euch aber sagen, dass ich 8kg mehr als vor meinem ersten Kind wiege und 2kg mehr als vor meinem dritten Kind. Wie oft sagte man mir: “Mensch, du hast so ein Glück, du siehst ja aus wie vorher!”
Nein, ich sehe nicht aus wie vorher. Vielleicht in den Augen von Anderen, aber nicht, wenn ich mich ansehe. Wie sollte ich auch aussehen wie zuvor, schließlich habe ich drei Kinder auf die Welt gebracht. Entscheidend ist aber: fühle ich mich rundum wohl? Und da komm ich auf das Wörtchen eigentlich zurück.

Sport gehört für mich zum Wohlfühlen dazu. Ich habe immer Sport gemacht und auch nach meinen Kids recht schnell nach der Erlaubnis meiner Ärztin wieder damit begonnen. Dieses Mal war es anders. Außer der Rückbildungsgymnastik habe ich nicht viel gemacht und das spüre ich. Mein Rücken leistet verdammt viel und er hat es verdient mehr Beachtung zu bekommen. Ich weiß genau, mache ich Sport, gezieltes Training, dass ich meine Rückenschmerzen komplett wegtrainieren kann, da ich meinen Rücken stärke. Außerdem möchte ich meinen gesamten Körper einfach straffen. Ob sich dadurch an der Zahl auf der Waage etwas verändert, darauf lege ich keinen Wert. Zumal Muskeln mehr wiegen, als Fett. Und zu guter Letzt möchte ich mir einfach etwas Gutes tun.

Ich habe keine Zeit dazu ins Fitnessstudio zu gehen und ehrlich gesagt auch keine Lust. Ich mag die Atmosphäre dort nicht sonderlich. Je nachdem wann ich am Tag dazu komme, ob morgens oder abends, möchte ich flexibel sein.

Computer an und fit werden mit Tchibo Fitness

Tchibo Fitness deckt ganz viele Bereiche ab, wo ihr bequem auswählen könnt, was ihr an dem Tag machen möchtet.

  • Rückentraining
  • Bauch Beine Po
  • Fatburner
  • Latin Dance
  • Step & Dance
  • Bodyshaping
  • Entspannung
  • Schwangerschaft & Rückbildung
  • Yoga
  • Pilates

Nachdem ihr eueren Schwerpunkt ausgewählt habt, könnt ihr die Dauer des Trainings auswählen und den Schweregrad. Das klingt nicht nur einfach, es ist auch wirklich easy sich einen Überblick zu verschaffen.

Ich werde mich auf das Rückentraining konzentrieren und mir da ein paar Kurse rauspicken, sowie aufs Bodyshaping und Bauch Beine Po. Für mich ist es wichtig, dass es Spaß macht, in meinen Alltag mit Kindern integriert werden kann und mir aber auch etwas bringt – fürs Wohlbefinden und meinen Körper.

Gute Sportkleidung bei Tchibo

Was man natürlich nicht vergessen darf, dass Sportkleidung meiner Meinung nach unerlässlich ist. Zu wirklich tollen Preisen bietet Tchibo da eine große Auswahl an. Auch vor dieser Kooperation habe ich mich gerne dort mit Sportkleidung eingedeckt und ich kann euch insbesondere die Laufkleidung für den Herbst/Winter empfehlen, die ich selbst dort regelmäßig erstanden habe.

Seid ihr neugierig? 
Wer also gerne mit Tchibo Fitness trainieren möchte, der hat unterschiedliche Optionen. Ihr könnt bereits für 7,99€ pro Monat trainieren (jährlich kündbar), oder aber für 10,99€ (halbjährliche Kündigung). Wollt ihr monatlich flexibel sein, zahlt ihr 13,99€.

Ich werde euch wöchentlich ein Update auf Instagram geben und in vier Wochen hier erneut darüber berichten, ob ich es geschafft habe, den Sport in meinen Alltag zu integrieren und wie es mir mit den ausgesuchten Sportkursen ergangen ist.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Eine elektrische Federwiege? Unsere Erfahrung mit der Swing2Sleep

Werbung, da hier explizit ein Produkt empfohlen wird

Als wir uns damit beschäftigt haben, was wir für unseren Löwenjungen so brauchen, überlegten wir auch, ob eine Federwiege sinnvoll wäre. Von den Mädels hatten wir zwar einen Hängekorb, aber die klassische Federwiege wollte ich mir dennoch einmal ansehen. Da gibt es ja genügend unterschiedliche Anbieter

Es sprach für mich viel dafür, dass wir eine Möglichkeit haben, unser Baby sicher ablegen zu können und gleichzeitig auch in den Schlaf wiegen zu können, gerade auch weil schon Geschwister da sind. Alternativ bräuchte man fünf Arme.

eine elektrische Federwiege

Ich gestehe, mein erster Gedanke, als ich mich mit der swing2sleep Federwiege auseinandergesetzt habe: mit Motor? Da fehlt ja nur noch das Laufband für den Kinderwagen. Dennoch habe ich mich näher damit befasst. Denn von unserer grossen Tochter kenne ich es zwar, dass sie auch in dem “Federkorb” schlief, aber wehe er kam zum Stillstand. Also beschloss ich, der Sache eine Chance zu geben.

Wir haben sie gemietet und als klar war, unser kleiner Löwenjunge wollte schon schneller zu uns als gedacht, nahm ich Kontakt auf, damit die Federwiege von swing2sleep doch schon eher zu uns kommt. Dies funktionierte mehr als problemlos und sie war flott bei  uns.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Wir nutzen sie mit Gestell und haben sie so auch bereits zwei Mal mit in den Urlaub genommen. Das Gestell lässt sich leicht auseinanderbauen und ist zwar sperrig, aber wenn man es nach ganz unten in den Kofferraum räumt, bekommt man es doch sehr gut unter.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Es gibt zwei Drehknöpfe. Mit Hilfe des oberen Knopfes kann man einstellen, wie lange die Federwiege ohne Unterbrechung wippen soll (maximal 2 Stunden) und mit dem unteren Drehknopf reguliert man die Intensität. Kommt die Federwiege zum Stillstand nach Ablauf der Zeit und das Baby bewegt sich, springt sie wieder an und wippt weiter. Die Federn die man einspannen muss, orientieren sich am Gewicht des Babys.

Mittagsschlaf in der Swing2Sleep

Ich kann euch zum jetzigen Zeitpunkt sagen, wir nutzen die swing2sleep Federwiege nun seit einem Jahr, dass sie mich täglich unterstützt, sowohl in den sehr frühen Morgenstunden, als auch tagsüber, wenn der kleine Löwe seine Schläfchen hält und ich zu diesem Zeitpunkt zu Hause bin. Denn ohne sie, muss ich entweder bei ihm liegen bleiben (was an sich sehr schön ist, aber nicht permanent umsetzbar, da sich alles Andere nicht von alleine macht) oder aber ich muss ihn in die Trage nehmen. Unsere Kuschelzeit kommt dadurch keineswegs zu kurz und ich kann in der Zeit etwas im Haushalt erledigen, hier für den Blog arbeiten oder wenn meine Mädels da sind, die Zeit exklusiv mit ihnen nutzen.

Zu Beginn haben wir die Baumwollwiege genutzt und gingen mit ca. 8 Monaten zum Netz über, da dies elastisch ist und mein Sohn nun immer noch genügend Platz hat. Ein Ende ist nicht in Sicht. Und nein, ich frage mich nicht, ob er jemals auch normal im Bett Mittagsschlaf macht, denn ich weiß, dass das klappen wird. Schließlich entwickeln sie sich stets weiter.

Für uns hat es sich sehr gelohnt und ich kann sie absolut empfehlen. Ich wünschte, ich hätte sie bereits bei meinem ersten Kind gehabt, vielleicht wäre ich dann nicht im Team 5 Uhr gewesen.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Und? Wie war das letzte Jahr? Das erste Jahr mit drei Kindern.

Diese Frage wurde mir oft gestellt. Natürlich ist damit nicht das Kalenderjahr gemeint, sondern das erste Jahr, mit drei Kindern. Und hier gibt es eine Antwort.

Rückblickend muss ich sagen, war das ein krasses Jahr. Das merke ich aber erst jetzt. Klar hab ich es hin und wieder als anstrengend empfunden, aber ich habe mir eben auch immer gesagt: das gehört nun mal mit dazu, wenn es mehr Kinder als eigene Hände sind.

Drei kleine Kinder, die gesehen werden möchten

So viele Bedürfnisse die aufeinander prallen, so viele Wünsche, die erfüllt werden möchten. Ich glaube jedenfalls, dass uns nichts so leicht aus der Bahn schmeißen kann.

Wir sind gewachsen. Jeder für sich und wir als Familie. Das Jahr brachte schließlich nicht nur die Veränderung durch noch ein Kind mit sich. Die Grosse kam in die Schule und die Kleine ging ohne ihre Schwester in den Kindergarten. Dazu eine Mama, die auch in den ersten 6 Monaten als Känguru hätte durchgehen können, stets mit Baby in der Trage.

Zwischen Schulhof und Windeln wechseln

Das Schöne an den Dreien ist ja, dass sie alle Drei in unterschiedlichen Lebenssituationen stecken. Natürlich macht es das auch genauso anstrengend, aber so kommt keine Langeweile auf. 😉

Was bin ich stolz auf mein grosses Mädchen. Ich habe mir so sehr den Kopf zerbrochen, wie sie das in der Schule schaffen wird, ob sie Freunde findet, es ihr Freude bereitet und sie gern gehen wird. Ich habe ihr so sehr eine wunderschöne Grundschulzeit gewünscht, wie ich sie auch hatte. Bisher sieht alles danach aus. Wir haben grosses Glück mit ihrer Lehrerin und sind einfach nur stolz. Gefühlt ist unsere Erstgeborene zwei Köpfe gewachsen. Natürlich gehört sie nun zu den cool kids und man muss sie daran erinnern, dass wir nicht diejenigen sind, mit denen man im “Schulhof Slang” reden kann (auch wenn ich innerlich schmunzeln muss).

Als Mittelkind bei drei Kindern hat man es oft nicht leicht.
Wo ist der eigene Platz?

Unsere Kleine hat ebenso einen grossen Schritt gemacht. Manchmal bin ich mir nur nicht sicher in welche Richtung. 3/4 vor und 1/4 zurück? Das soll keineswegs negativ klingen. Aber auf der einen Seite ist sie plötzlich wirklich groß. Sie möchte sich mit ihren eigenen Freunden verabreden und zwar alleine. Das ist neu und total gut, wie ich finde. Auf der anderen Seite begab (ja das ist zum Glück ausgestanden) sie sich gerne in die Babyrolle. Irgendwie war die Kindergartenzeit nach den letzten Sommerferien noch einmal eine kleine Eingewöhnung, dazu suchte sie am meisten ihren Platz unter den Geschwistern. Schließlich passte kein Blatt zwischen ihre grosse Schwester und sie – bis der kleine Löwe da war. Mittlerweile hat sie verstanden, dass sie bei ihrer Schwester nicht außen vor ist, diese aber einfach die Arme um Beide schließen möchte.

Und unser Löwe?  Er brauchte Zeit um hier anzukommen. Und immer wenn ich dachte dies wäre nun passiert, wurde ich eines Besseren belehrt. Doch irgendwann platzte der Knoten und man spürte: jetzt sind wir wirklich alle da.

Am Ende kann man stolz sein.
Auf unsere drei Kinder und uns als Eltern.

Verbunden mit eigenen Zweifeln, ob man all das stemmen kann, Tränen, ob vor Freude oder manchmal auch Überforderung, kann ich sagen:
Wir haben das als Familie ziemlich gut hinbekommen und ich würde alles genauso wieder tun. Aber das erste Jahr mit einem Baby verlangt einem doch so Einiges ab. Gut, dass man das oft erst hinterher bemerkt. Also blicke ich nun zurück, bin ein Bisschen wehmütig, dass mein Baby kein Baby mehr ist, bin aber ebenso froh, über das, was er schon alles kann. Denn es wird merklich einfacher, nicht zu verwechseln mit nicht fordernder.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Ein Jahr als dreifache Mama – Happy Birthday kleiner Löwe

Heute ist der Geburtstag unseres dritten Kindes und ich bin mit ihm in meinem Arm aufgewacht.

Vor einem Jahr wachte ich nach drei Stunden Schlaf in meinem Bett im Krankenhaus auf, ganz alleine, ohne den kleinen Löwen. Ich versuchte aufzustehen, obwohl die PDA noch nachwirkte.  Entgegen jeder Vernunft, machte ich mich von Etage drei auf den Weg ins Erdgeschoss, natürlich mit dem Aufzug. Ich konnte nicht warten, bis jemand Zeit fand, um mich zu meinem Kind zu bringen, zu groß war die Sehnsucht. Außerdem wollte ich wissen, wie es ihm geht und was es Neues gibt. Wie ich darunter kam, das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau, es war im Nachhinein auch bei Weitem nicht meine beste Idee, aber vernünftig ist man in solchen Momenten wohl selten.

Mama und Baby gehören einfach zusammen

Als ich bei ihm war, konnte ich erst einmal nicht mehr tun, als ihn anzusehen, mir einen Überblick zu verschaffen und abzuwarten, was man mir Neues berichten würde. Da die Pflege gerade in der Übergabe war, dauerte es eine Weile, was aber vollkommen in Ordnung war, schließlich saß ich einfach neben ihm und habe ihn angesehen, zumindest den Teil seines kleinen Gesichts, der nicht von der Maske verdeckt war, damit er besser atmen konnte. Da lag also mein kleines Baby, mit so vielen schwarzen Haaren, nur mit einer Windel bekleidet in seinem Inkubator genauso alleine, wie ich zuvor in meinem Bett.

Wir haben ein gesundes Kind

Heute läuft unser kleiner Kämpfer durch unsere Wohnung, erkundet die Welt, plappert wild vor sich hin und freut sich. Über seine Schwestern, über uns, über unsere Katze, über uns als Familie. Wenn er sich nicht freut, dann ärgert er sich, weil er noch nicht ohne Hand laufen kann, obwohl er sie doch gerne probeweise loslässt, nur um dann doch auf den Popo zu plumpsen. So wie es viele Babys tun, die kerngesund sind. Und das ist der springende Punkt.

Dankbar, mit Tränen in den Augen blicke ich auf dieses Jahr zurück

Wir feiern heute den ersten Geburtstag, mit einem kerngesunden kleinen Jungen, wofür ich so dankbar bin. Es waren NUR fünf Wochen, aber es war nicht nichts. Es war eine so intensive Woche im Krankenhaus, dass ich es nicht für möglich hielt bereits nach einer Woche nach Hause zu dürfen, ohne Diagnose, ohne einem Hauch von “es könnte sein, dass es Spätfolgen geben kann”.

Wir feiern heute voller Dankbarkeit unseren kleinen Löwen, der nun offiziell gar kein Baby mehr ist und hier alles auf den Kopf gestellt hat. Was war das für ein schönes, anstrengendes, intensives Jahr. Ein Jahr, in dem wir als Familie alle unseren Platz neu finden mussten, ein Jahr in dem unser Sohn lernen musste überhaupt richtig in diesem Leben anzukommen. Ein Jahr, in dem ich stets zu wenig Hände für alles hatte und dennoch noch mehr Liebe zurückbekommen habe. Ein Jahr, in dem Müdigkeit eine neue Definition erhalten hat. Ein Jahr, was mich so manches Mal verzweifeln ließ,  alles unter einen Hut zu bekommen, aber auch ein Jahr voller Freude, voller Stolz und mit einem nun noch größeren Herzen. Denn die Liebe muss nicht geteilt werden, sie wächst mit jedem Kind.

Happy Birthday mein kleiner Löwe. Genau du hast uns noch gefehlt.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Ich trage noch immer – die neue Manduca XT – mit Gewinnspiel

Werbung mit Manduca

Als ich vor 7 Jahren mit meiner Tochter schwanger war, stand u.a. ein Punkt auf meiner Babyliste: Babytrage. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass sie die Anschaffung sein wird, die sich am meisten lohnen und meine Tochter in ihr wohnen würde. Ich recherchierte, was es alles für Möglichkeiten gab und entschied mich auf Grund des integrierten Neugeboreneneinsatzes und der Möglichkeit die Träger auch über Kreuz zu tragen für eine Manduca. Ich trug meine Tochter das gesamte erste Lebensjahr damit, aber auch darüber hinaus.

Meine Wahl bereits vor 7 Jahren: Manduca

Jetzt, 7 Jahre später, trage ich ab und zu meinen Sohn in ihr. Unser drittes Kind. Besonders dann, wenn ich ihn auf dem Rücken tragen möchte, denn damit geht es wirklich leicht. Man sieht ihr die vielen Spaziergänge an. Das Schwarz ist durch die Sonne ausgeblichen und die Babytrage erzählt irgendwie unsere Geschichte. Aber das nimmt ihr noch lange nicht die Funktionen.

Nun gibt es eine neue Trage, eine überarbeitete Version. Die Manduca XT ist seit Ende Mai 2018 erhältlich und was sie kann, dass erzähle ich euch jetzt.

Manduca XT – was alles neu ist?

Manduca XT
Hier einmal alle Details vom Karton abfotografiert.

Eingangs erwähnte ich, dass ich mich damals auf Grund des Neugeboreneneinsatzes für die Manduca entschied. Die Handhabung, wenn man geübt ist, geht zwar fix, aber ist durch die Druckknöpfe immer mit ein wenig Friemelei verbunden. Ausserdem, wenn man den Einsatz nicht nutzt, besteht die Gefahr der Faltenbildung und es könnte unbequem werden. Nun gibt es keinen Einsatz mehr, dennoch ist auch die Manduca XT ab 3,5kg nutzbar. Denn es wurde eine tolle Lösung gefunden: die Stegbreite kann von 16cm bis 50cm variiert werden. Ich habe mit meinem Sohn in der Trage etwas nachjustiert und auch das funktioniert ganz wunderbar.

Was ebenso überarbeitet wurde ist die Kapuze. Denn jetzt kann sie auch eingerollt als Nackenstütze genutzt werden, was ich sehr nützlich finde.

Ein wichtiger Punkt bei einer Babytrage ist natürlich der Rückenbereich. War es vorher noch so, dass man zwar durch das Öffnen eines Reißverschlusses den Rückenbereich verlängern konnte, so musste man aber bei Kleinkindern für den Tragekomfort ein Panel neu dazukaufen, um es einzuzippen, um ihn noch größer zu machen. Jetzt muss nichts mehr dazugekauft werden. Das Zipin XT ist bereits integriert und der einlagige Rückenpanel passt sich so dreifach verstellbar an den Rücken eures Babys an. Die bunten auffallenden Zugbögen sorgen für Spannung und Entlastung und sind wiederum mehrlagig.

Das Gurtsystem ist nach wie vor gut ausgeklügelt und lediglich der Verbindungsgurt (jetzt extra breiter und aufrollbar, wenn man ihn nicht braucht) und die Drei-Punkt-Schnalle wurden verbessert (extra leicht zu öffnen)

Ob als klassische Bauchtrage, als Hüfttrage oder als Rückentrage wird euch die Manduca XT gute Dienste leisten, da bin ich mir sicher. Sie ist für jeden gedacht, es gibt keine Einschränkungen, wer sie nutzen kann. Dadurch, dass sie einfach reguliert werden kann, ist es kein Problem, wenn Eltern unterschiedlich gross oder schwer sind. Ab 3,5kg wird euch die Trage bis ins Kleinkindalter begleiten (bis 20kg) und ich bin mir sicher, dass auch die Manduca XT aus Baumwolle aus kbA so robust ist, wie meine alte Variante.

Gewinne auch du eine Manduca XT

Was du dafür machen sollst? Nicht viel.

  • schreibe mir einen Kommentar, warum du die Trage gewinnen möchtest und welche Trage du bisher nutzt, solltest du bereits eine haben. (ich bin doch neugierig)
  • Teilnahmeschluss ist der 08.06.2018 um 22 Uhr.
  • Der Gewinner wird spätestens am 10.06.2018 von mir angeschrieben.
  • Der Gewinn wird von mir versendet und kann nicht ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist augeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch Yvonne O. Du hast eine Email von mir erhalten.

Ich drücke euch die Daumen,
alles Liebe,
Tanja

[Leben] Gedankenkonfetti #2 – Sonnenschein, Sonnenschutz und Sonnenhut

Enthält unbezahlte Werbung durch PR Samples von Tausendkind

Wir haben ein paar neue Sachen, es dreht sich alles rund um das Thema “Draußen”. Gleichzeitig ist dies vielleicht eine kleine Anregung für euch und eure Kids?

Diese wunderbar sonnigen Tage genieße ich sehr. Mit den Kids ist man eigentlich die ganze Zeit draußen, alle haben direkt viel bessere Laune und manchmal sind sie abends so müde, dass sie mit schmutzigen Füßen ins Bett fallen. Aber das ist so ganz genau so richtig. Das gehört doch zur Kindheit dazu.

“Mamaaaaa, ich hab Hungeeeeer!”

Stets mit reichlich Picknick bewaffnet, genießen wir die Zeit draußen. Sowohl auf dem Spielplatz, als auch auf dem Balkon. Für den Balkon nutze ich übrigens total gerne das Geschirr von Rice. Die Becher können nicht kaputt gehen und ich habe nach und nach die Becher vom Schweden ersetzt. Nun sind vier Neue in unsere Sammlung eingezogen. Und wenn sie nicht gerade aus ihren neuen Bechern trinken, dann servieren sie uns leckeren Sandkaffee.

Sonnencreme und Kopfbedeckung im Sommer

Im Moment merkt man wieder sehr, wie groß meine Mädchen sind. Wenn sie wissen, dass es warm wird, kommen sie von ganz alleine auf die Idee, dass sie sich eincremen müssen und machen das auch noch wirklich gerne. Verrückt. Noch im letzten Jahr war das besonders mit unserer Kleinen noch ein Kämpfchen. Allerdings mag das auch der Tatsache geschuldet sein, dass sie letztes Jahr allergisch auf die Sonnencreme reagierte und plötzlich aussah, wie ein kleiner Streuselkuchen. Zudem juckte der Ausschlag. Dabei hatte ich die gleiche Sonnencreme erstanden, die wir auch all die Jahre davor (außer im ersten Lebensjahr) nutzten. Aber dieses Problem konnten wir zum Glück lösen. Aber nicht nur die Sonnencreme ist ein wichtiges Thema, wenn die Sonne rauskommt, auch der Sonnenschutz auf dem Kopf. Für meine Töchter gab es neue Caps und für den kleinen Löwen eine gestreifte Mütze mit Nackenschutz.

Sandburgen und Stapeleien

Habt ihr eigentlich auch das Problem, dass ihr alljährlich Verluste in Sachen Sandspielzeug verbuchen müsst? Aus diesem Grund haben wir da etwas aufgestockt. Das Sandspielzeug von HABA mag ich sehr gerne und die Qualität ist toll. Daher haben wir ein paar neue Sets, auch extra klein, für unseren Buben. Außerdem hat er tolle Stapelbecher abgestaubt, die man auch prima im Planschbecken einzeln zum Spielen nutzen kann. Und mal ehrlich: welches kleine Kind liebt es nicht Türmchen umzuschmeißen?

Seil springen? Wir nehmen alles unter die Lupe.

Sind eure Kinder schon im “ich bin nun so alt und kann Seilchen springen” Alter angekommen? Wie gerne habe ich das früher gemacht und meine Große mag es ebenso sehr. Es macht großen Spaß ihr dabei zuzusehen. Außerdem lässt sich das Seil auch super zweckentfremden, z.B. um Pferdchen zu spielen.

Kinder haben da ja eine blühende Phantasie. Und was das Seil für die Große ist, ist die Lupe für meine kleine Entdeckerin. Stets auf der Suche nach kleinen Käfern, inspiziert sie alles ganz genau. Und sowohl das Seil, als auch die Lupe nehmen kaum Platz weg. Somit hat man immer eine gute Beschäftigung dabei, die im Zweifel prima Wartezeit verkürzen kann.

Genießt die Sonne und vergesst nicht euch einzucremen. 🙂
Alles Liebe,
Tanja

 

[Leben] Drei Kinder – drei Geburten, jede Geburt auf ihre eigene Art und Weise anders.

Ich habe in 6 Jahren drei Kinder geboren. Drei Mal spontan, drei Mal mit PDA und drei Mal war es ganz unterschiedlich. Ich habe gelernt, dass alles rund um die Geburt irgendwie ein Wettkampf ist. Dabei wollen wir doch alle nur das Gleiche: ein gesundes Kind.

Akzeptanz – jede Mutter möchte eine schöne Geburt erleben

Ich möchte vorweg sagen, dass dies ein Thema ist, was schlussendlich nur jeder für sich behandeln kann. Das Thema Geburt ist so groß und vielfältig, dass genügend Raum für viele Meinungen da ist. Wichtig ist hier aber, dass die Akzeptanz von allen Seiten da ist. Für mich ist nichts ferner, als zB in einem Geburtshaus oder zu Hause zu entbinden. Vielleicht, weil immer Sorgen in meinen Schwangerschaften mitschwangen, vielleicht aber auch, weil ich das nicht für mich und mein Kind verantworten wollte, wenn es am Ende doch schnell gehen sollte.  Aber ich gehe davon aus, dass jemand der diese Entscheidung trifft, das bei vollem Verstand und Bewusstsein tut und womöglich nicht im Hinterkopf hat, dass eben das Baby auch früher kommen kann, weil sich diese werdende Mutter, im Gegensatz zu mir, keine Sorgen darum machen musste. Denn niemand möchte doch absichtlich so entbinden, dass irgendwer zu Schaden kommt. Und das ist der springende Punkt. Jede Mutter möchte das Beste für ihr Kind und sich.

Der eigene Weg? Jede Mutter muss ihren finden.
Das ist meiner:

Für mich stand immer fest, dass ich nur dort entbinde, wo eine Kinderklinik angeschlossen ist, damit ich im Zweifel nicht allzu weit von meinem Baby entfernt bin. Jedoch bedeutet es nicht, nur weil man sich für die Geburt im Krankenhaus entscheidet, dass es kein Risiko gibt. Eine 100%ige Sicherheit kann einem kein Ort bieten. Bei meinen drei Kindern sah es so aus, dass die Schwangerschaft nicht 40 Wochen dauern würde (Cervixinsuffizienz), so dass es mir besonders wichtig war, uns Beide gut versorgt zu wissen. Bei unserem Sohn trat das ein, was ich in allen drei Schwangerschaften befürchtete und er war so früh, dass er auf der Intensivstation versorgt werden musste.

Eine natürliche Geburt – was ist das überhaupt?
Doch sicherlich kein Wettkampf!

Das, was als natürlich betitelt wird, wird zum Wettkampf. Statt höher, schneller, weiter können wir hier einsetzen: ambulant, nicht ambulant, mit PDA, ohne PDA, spontan oder per Kaiserschnitt, in drei Stunden, oder in 36 Stunden. Jede Frau versucht sich auf die Geburt vorzubereiten, damit ihr Kind gesund geboren wird. Dazu hat jede werdende Mutter das Recht, den Weg zu gehen, wenn nichts Medizinisches dagegen spricht, den sie gehen möchte. Und das was die eine Frau als Trauma nach der Geburt empfindet, mag für eine andere frisch entbundene Mama nichts Schlimmes sein. Ich würde mir wünschen, dass man sich nicht gegenseitig abspricht, was einem widerfahren ist. Jeder Mensch hat seine eigene Toleranzgrenze. Wenn euch eine Frau etwas von ihrer Geburt berichtet, dann ist das etwas sehr Sensibles und sollte nicht bewertet werden. Sätze wie “ach komm, das klingt doch nicht so schlimm”, können weh tun und sind vollkommen fehl am Platze. Ich kann z.B. überhaupt nicht beurteilen wie es ist lange in den Wehen zu liegen. Aber ich kann sagen, dass mir die 7 Stunden bei meiner grossen Tochter lieber waren, als die rasanten 1 3/4 Stunden bei meiner kleinen Tochter nach Einleitung Dank Blasensprung. Denn bei ihr konnte ich kaum realisieren, was da eigentlich gerade passiert ist. Und das ist der Punkt an dem ich mir wünsche, dass mir eine Frau, die lange Zeit in den Wehen gelegen hat, nicht sagt, warum es für sie aber dennoch schwerer war. Ein Austausch kann stattfinden, aber hier sollte sich keiner über den Anderen stellen.

PDA – meine grosse Hilfe

Für mich stand von Anfang an fest, dass ich gerne mit PDA entbinden möchte. Ich bin wahnsinnig schmerzempfindlich und so sehr es mir auch davor grauste, die Nadel gesetzt zu bekommen, so sehr wollte ich diese Schmerzlinderung für mich, auch wenn mir die Nebenwirkungen durchaus bewusst waren. Man riet mir nach meiner großen Tochter bei weiteren Geburten auch dazu, auf Grund dessen, dass sich meine Plazenta schlecht löste, trotz sämtlichen Mittelchen. Da es sehr gefährlich werden kann, wenn Teile der Plazenta im Bauch bleiben, musste man da leider noch nach schauen. Ohne PDA wäre dies ein Fall für den OP gewesen, denn sonst ist eine Ausschabung zu schmerzhaft. Mit PDA konnte ich mit meiner Tochter kuscheln und bekam von dem Ganzen Prozedere mehr oder weniger nichts mit. Tatsächlich behielt der Oberarzt, der mir damals für künftige Geburten dazu riet Recht. Auch bei meiner kleinen Tochter und meinem Sohn hat sich das Legen der Peridualanästhesie nicht nur für die Geburt gelohnt.

So viele Frauen schimpfen über die Situation im Krankenhaus, weil sie schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Das tut mir immer wieder leid, wenn ich davon hören. Ich habe gesehen, wie voll bei allen drei Kindern der Kreißsaal war und wie wenig Hebammen vor Ort waren, jedoch hat man mich das nie spüren lassen. Stets war ich gut versorgt, hatte die Hebamme bei mir, wenn ich sie brauchte. Es ist mir ein Rätsel, wie sie das gelöst haben, aber sie haben Wunder vollbracht. Ich habe mich zu jeder Zeit dort sehr gut aufgehoben gefühlt, was wahnsinnig wichtig ist und kann die Negativerfahrungen nicht teilen. Dennoch bedeutet das nicht, dass die Hebammensituation in Krankenhäusern gut ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich hoffe sehr, es fühlt sich niemand angegriffen und meine Botschaft kommt an. Das Thema Kaiserschnitt habe ich hier sehr weit ausgeklammert, da ich keines meiner Kinder so auf die Welt brachte und dazu einfach nichts sagen kann. Das überlasse ich anderen Frauen, die dadurch ein Baby im Arm halten dürfen.

Auf unsere Kinder und das was wir vollbracht haben.
Alles Liebe,
Tanja