[Leben] Drei Kinder – drei Kinderzimmer

Vor mehr als zwei Jahren schrieb ich über das gemeinsame Kinderzimmer der Mädchen und wie gut das klappt. Als der kleine Löwe dazukam, machte es keinen großen Unterschied, da lediglich eine Wickelkommode mit seiner Kleidung im Mädelszimmer unterkam, aber er schlief bei uns im Schlafzimmer.

“Mama, ich möchte meine Ruhe haben”

Unsplash Rougerepertoire

Irgendwann kam aber die Zeit, dass besonders die Große auch einfach die Türe hinter sich schließen wollte, um mal alleine etwas machen zu können, oder aber auch Heimlichkeiten mit der Freundin zu veranstalten. Die Kleine nicht ins eigene Zimmer zu lassen ist auch nicht das gelbe vom Ei und irgendwann zieht auch nicht mehr das Argument: “Dann machen wir Zwei etwas!” Spannend ist ja immer das, was gerade nicht sein soll, nicht wahr? Man merkte ganz klar, dass sich etwas ändern sollte.

Da wir auch sonst, was Stauraummöglichkeiten, an unsere Grenzen stießen, war die einzig logische Konsequenz noch einmal ganz aktiv zu suchen und siehe da, wir wurden fündig. Fast ein halbes Jahr wohnen wir nun hier und genauso lange haben die Kinder nun ihre eigenen Zimmer.

Doch wie wurden die Kinderzimmer angenommen?
Und was ist aus dem Familienbett geworden?

Schlafen tun die Kinder alle seit dem Einzug hier in ihren eigenen Zimmern. Nicht, weil wir das so herbeigeführt haben, sondern weil sie es wollten. Offensichtlich war die Zeit gekommen und das ohne Druck und ganz alleine. Beide Mädchen schlafen durch und die Kleine wird abends noch in den Schlaf begleitet, während die Große es genießt, zum Einschlafen noch eine Geschichte zu hören (was vorher nicht ging, weil ihre Schwester dann einfach nicht eingeschlafen wäre). Der Löwe schläft ebenso in seinem Zimmer, welches direkt ans Schlafzimmer angrenzt. Allerdings ist es je nach Phase/Schub so, dass man meistens Mitte der Nacht zu ihm rüberwandert. Denn das Familienbett ist mit diesem Zwerg keine Option, außer man steht drauf, nachts von ihm vermöbelt zu werden, so wild wie er schläft. 😉 So ist es der beste Weg für uns alle. Es gibt aber auch genügend Nächte, wo einfach alle Kinder durchschlafen, auch der kleine Löwe.

Braucht man schon ein Löwenzimmer?

Ganz klar nein. Aber wiederum auch ja. Denn es ist schön, dass seine Sachen einen festen Platz haben. Zum Spielen wird sein Zimmer noch nicht wirklich genutzt. Seine Spielsachen sind zum Großteil im Wohnzimmer, lediglich sein Bodenbett befindet sich neben der Wickelkommode und Kleidung in seinem Zimmer. Spielsachen die aktuell nicht bespielt werden, lagern dort ebenso und so tausche ich ab und an immer wieder mal etwas aus. Würde sich sein Zimmer auf der gleichen Etage befinden, wie das Wohnzimmer, wäre die Nutzung ggf. noch einmal anders. Aber so, kann man ihn ja schlecht alleine oben spielen lassen.

Bei den Mädels ist es wiederum ganz unterschiedlich. Die Große genießt ihr eigenes Zimmer so sehr. Sie zelebriert ihre Bastelsessions und zieht sich mit ihren Freundinnen dahin zurück. Sie kann die Sachen auch einfach mal liegen lassen, ohne dass ein kleiner Rabauko etwas klaut.

Die Kleine brauchte ihre Anlaufzeit und wir haben zu Beginn viel zusammen in ihrem Zimmer gespielt. Für sie war und ist es manchmal noch immer sehr seltsam, ein Zimmer ohne ihre Schwester zu haben. Natürlich spielen sie auch nach wie vor gemeinsam und laden sich gegenseitig zu sich ins Zimmer ein. Mittlerweile genießt aber auch sie die Vorzüge.

Eigenes Zimmer, neue Regeln

Doch die neuen Zimmer bringen nicht nur Freiheiten mit sich. Haben sie im alten Zimmer den Luxus genossen, dass ich stets mit dem Aufräumen hinterher war, damit der Kleine nichts in den Mund nehmen und verschlucken kann, da nun einmal alles auf einer Etage war, müssen sie nun selbst aufräumen. Hilfe gibt es natürlich, jedoch nur dann, wenn auch ihre Bereitschaft da ist. Das hatten sie aber auch recht schnell raus und so klappt das ganz hervorragend.

Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass es rückblickend für die Große sicher schon schön gewesen wäre, zum Schulbeginn ein eigenes Zimmer zu haben, nicht erst zum zweiten Schuljahr hin, da es wirklich jeden Tag genutzt wird. Bei der Kleinen ist es schön, dass es die Option nun gibt, aber das hätte noch Zeit gehabt.

Auch das wird aber von Kind zu Kind unterschiedlich sein.

Wie ist es denn bei euren Kindern?
Teilen sie sich ein Zimmer?
Oder haben sie jeder ein eigenes Kinderzimmer?

Alles Liebe,
Tanja

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