[Leben] Fläschchen oder Stillen? Ich kenne Beides. Drei Kinder, drei Stillgeschichten.

“Sag mal, stillst du eigentlich deinen Sohn? Denn man sieht es nie und vielleicht hat es ja auch nicht geklappt, weil er ein Frühchen war.” Nachrichten in dieser Art bekomme ich recht häufig. Sie stören mich nicht, ganz im Gegenteil, manchmal entstehen nette Dialoge. Ich habe mich gefragt, woher diese Frage rührt und dachte ich nehme das als Anlass, euch zu erzählen, wie es bei unseren drei Kids war oder noch ist. Doch vorher möchte ich eine Sache loswerden:

Scrolle ich durch meinen Instagram Feed, dann sehe ich häufig Fotos von Mamas mit ihren Babys oder Kleinkindern die gestillt werden. Man erkennt meist nicht viel, sieht aber diesen schönen intimen Moment. Bei mir seht ihr diese Fotos nicht, obwohl es durchaus welche gibt. Nicht viele, eher für mich, für uns, als Erinnerung. Denn auch wenn es etwas vollkommen Natürliches ist, möchte ich nicht, dass es von mir und eben jetzt meinem Sohn, öffentlich solche Fotos gibt. Dies ist kein erhobener Zeigefinger für alle Anderen, sondern die Erklärung dafür, warum ich es anders handhabe. Es gibt Themen, die ich hier nicht thematisiere (z.B. das trocken werden) und es gibt Fotos, die ich nicht zeige.

Stillen? Niemals. Und dann kam alles anders.

Nun hole ich aber erst einmal ganz weit aus. Vor meiner großen Tochter war ich mir sehr sicher, dass ich sie nicht stillen möchte. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, obwohl mir die gesundheitlichen Aspekte und ja auch die finanziellen Aspekte durchaus bewusst waren. Der Gedanke war komisch für mich. Warum konnte ich auch damals nicht benennen, es war aber einfach etwas was mich abgeschreckt hat. Für meinen Mann war das absolut in Ordnung, schließlich wäre es meine Aufgabe und nicht seine gewesen. Meine Hebamme drängte mich auch zu keiner Zeit und war eine große Hilfe. Je runder mein Bauch wurde, desto mehr kamen die Gedanken auf, was wäre, ich würde es einfach versuchen. Ohne Zwang, mit dem Wissen, ich habe zu Hause im Schrank eine Packung Pre Nahrung und ein Fläschchen bereit stehen. Meine Überlegungen endeten an dieser Stelle und ich traf diese Vorkehrung. Als meine Tochter geboren wurde und in meine Arme gelegt wurde, legte ich sie an, ohne mir weitere Gedanken darüber zu machen und von da an begann unsere vollkommen unkomplizierte Stillbeziehung, die nach 15 Monaten (davon 3 Monate nur noch nachts) von mir beendet wurde. Denn ich fühlte mich nicht mehr damit wohl und ich merkte, wie es mich in der Beziehung zu ihr störte. Also musste ich etwas ändern. Denn eine Stillbeziehung muss für Mutter und Kind funktionieren. Spielt Unwohlsein eine Rolle, sollte man sich fragen, woher dieses Gefühl kommt und was der nächste Schritt ist.  Ohne Tränen, ganz langsam stillte ich also auch nachts ab (Susanne von Geborgen Wachsen hat hier Tipps zum nächtlichen Abstillen) und von da an kuschelten wir einfach so, denn das bedeutete noch lange nicht das Ende des Familienbetts.

Es gibt nicht nur einen richtigen Weg

Bei meiner kleinen Tochter war alles anders. Sie wurde vier Wochen zu früh geboren und war sehr verschlafen. An sich nichts Schlechtes, nur passte ihr Gewicht nicht dazu. Sie musste zunehmen und trinken, damit sie nicht auch noch gelber und dadurch noch verschlafener wurde, als sie es schon war. An der Brust schlief sie egal mit welchen Tricks immer zu schnell ein und so entschieden wir uns auf Grund der Frühgeburtlichkeit dazu, ihr entsprechend Frühchennahrung zuzufüttern, um sie zu unterstützen und um den Druck rauszunehmen. Denn so bekam sie durch die spezielle Milch in nicht allzu vielen Millilitern mehr Kalorien. Somit fing ich an parallel abzupumpen und stillte fast nur nachts. Das Pumpen empfand ich als absolute Anstrengung und Doppelbelastung. In der 3. Woche ersetzte ich auch tagsüber jede zweite Flasche durch das Stillen und in der 4. Woche hatte sie endlich mit dem Gewicht so einen guten Kurs aufgenommen, fast pünktlich zum eigentlichen ET, dass wir die Flasche ganz weglassen konnten. Nach weiteren vier Wochen merkte ich, wie anstrengend jede Situation ist, die mit dem Stillen zu tun hat. Ich hatte ja dieses Mal noch meine grosse Tochter zu Hause, mit ihren gerade zwei Jahren. Die Kleine trank aber nur bei absoluter Ruhe an der Brust. Nachts klappte es prima, wenn sie da überhaupt wach wurde, tagsüber waren wir aber nun einmal nicht alleine. Weitere vier Wochen später habe ich mich entschieden, ihr wieder die Flasche zu geben,da ich immer angespannte war und mir schlichtweg Zeit und Ruhe fehlten. Es war absolut richtig so abzustillen, denn endlich waren sie und ich zufrieden und das ist das Einzige was zählt. Übrigens, die Sache mit der Ruhe beim Trinken behielt sie dennoch bei. Recht schnell griff sie selbständig die Flasche. Das Kuscheln kam dennoch zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Rückblickend frage ich mich, warum ich überhaupt weitere vier Wochen gewartet habe. Aber schlussendlich spielt das gar keine Rolle, denn so wie alles kam, war es richtig für uns.

Kann man ein Frühchen stillen?

Unser Sohn kam fünf Wochen zu früh zur Welt und ich hatte “Sorge” (da gab es ganz andere Sorgen, aber das hatte ich nun mal nicht in er Hand), dass das Stillen wieder ähnlich kompliziert ablaufen könnte. Vor allen Dingen, weil man nun einmal nicht vorher weiß, wie lange das Kind auf der Frühchenintensivstation liegen wird. Das alleine ist zwar kein Grund nicht zu stillen, jedoch gab es bei ihm Faktoren die dazu führten, das ich weder tagsüber, noch nachts stillen konnte. Erstens war er einfach zu schlapp und brauchte jede Energie zum Atmen und zweitens ist die Gefahr, dass er sich verschluckt und die Milch die falsche Abzweigung nimmt bei manchen Atemhilfen einfach zu groß. Also pumpte ich ab, auch nachts, mit dem Ziel problemlos stillen zu können, wenn er stark genug ist. Außerdem hatte ich so wenigstens das Gefühl irgendwas für ihn tun zu können. Die Eltern mit Frühchen wissen vielleicht wovon ich spreche. Denn das Ganze lief so gut, dass er kaum (nur zu Beginn) andere Milch über die Magensonde erhielt, sondern dennoch Muttermilch. Nach 2,5 Tagen konnte man langsam erste Trinkversuche mit der Flasche unternehmen und er machte gar nicht so schlecht. Atmen und trinken zur gleichen Zeit musste zwar erst einmal geübt werden, aber es war noch kein Meister vom Himml gefallen. Nach einem weiteren Tag zogen wir auf der Frühchenstation in ein Mutter Kind Zimmer. Nun hatte ich ihn bei mir und die Pumpe konnte ich schon nach dieser doch eigentlich kurzen Zeit nicht mehr sehen. An er Flasche verhaspelte er sich leider auch immer wieder und so beschloss ich beim nächsten Hunger, einfach zu stillen. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass das gut klappen würde. Und siehe da, es klappte absolut problemlos. Er trank viel besser, als aus der Flasche und auch die Gewichtsprobe zeigte, dass er so viel mehr trinkt, was im Hinblick auf seine immer gelber werdende Hautfarbe nicht zu unterschätzen war. Nach weiteren zwei Tagen durften wir nach Hause gehen und die Pumpe, die ich mir bereits für zu Hause organisiert habe, ließ ich bereits im Krankenhaus wieder abholen. Zu Hause lief es ebenso gut weiter, aber natürlich ist der ganze Stress nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Ich hatte zwei Mal recht kurz hintereinander eine Brustentzündung, was absolut schmerzhaft war und ebenso neu für mich. Nichtsdestotrotz haben wir auch das gut gemeistert und noch ist kein Ende in Sicht. in 2,5 Monaten wird der Kleine ein Jahr alt und ich stille aktuell wieder nahezu voll, wenn man die Dinge, die er bei uns vom Familientisch probiert außen vorlässt. Denn diese Portiönchen, falls man sie überhaupt so nennen kann, sind weit davon entfernt sättigend zu sein. Eigentlich lief es mit der Beikost schon ganz gut, jedoch wollte er nach der Krankenwelle einfach nicht mehr so Recht. Aber das ist nicht schlimm. Er hat Zeit. Und solange es für uns Beide passt, bleibt es auch so.

Das Einzige was zählt ist wie man es macht und nicht ob Flasche oder Brust.

Abschließend kann ich sagen, da ich nun beide Seiten kenn, dass ich das Stillen bevorzuge. Auch wenn der Weg bei unserer kleinen Tochter für uns so genau richtig war, stand ich doch ein, zwei, drei Mal ohne Milchpulver irgendwo. Ich bin da eher praktisch veranlagt und war es von der Großen noch gewohnt, nur mit Kind das Haus verlassen zu können. Aber das Allerwichtigste ist, dass jeder den Weg wählt, mit dem er sich wohlfühlt. Denn stillen, nur weil man das Gefühl hat es zu müssen, ist kein schönes Gefühl. Und ich bin sehr froh, dass ich mich bei unserer kleinen Tochter sehr schnell von diesem Gedanken verabschiedet habe. Aber genauso glücklich bin ich, mich bei unserem Sohn da durchgeboxt zu haben, da ich es sehr schön finde, dass noch einmal so erleben zu dürfen.

Habt ihr Lust mir in die Kommentare zu schreiben, wie es bei euch war?

Habt ihr sogar auch ein Frühchen und stillen können?

Alles Liebe

Tanja

 

 

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6 comments

    Das ist so ein schwieriges Thema, finde ich. Oder anders formuliert, es ist ein Thema, bei dem man von außen so viel Druck bekommt.
    Ich habe meinen Sohn nicht gestillt. Er kam zwei Wochen vor ET und ich habe es im Krankenhaus versucht, aber es kam einfach keine Milch. Nachdem er am vierten Tag (logischerweise) immer noch ab- statt zunahm, entschieden wir uns, zuzufüttern. Bei mir blieb die Milch aber dennoch aus, so blieb es dann bei der Flasche.
    Ich habe mich dafür anfangs richtig geschämt und war viel traurig, zusätzlich das Hormonchaos nach der Geburt, es war keine leichte Zeit. Zudem habe ich in Frankreich entbunden und wir haben hier keine Nachsorgehebamme, die man nach der Geburt regelmäßig sieht.
    Sicher wird es jetzt Stimmen geben, die sagen, ich hätte es einfach weiter versuchen, mich durchbeißen sollen, die Milch wäre schon irgendwann gekommen. Möglich ist das schon, aber für uns war das in dem Moment die richtige Entscheidung und der richtige Weg zu einer schönen Anfangszeit.
    In drei Wochen wird mein Sohn zwei Jahre alt und wenn ich ihn heute anschaue, habe ich nicht das Gefühl, dass ihm etwas gefehlt hat oder er sich nicht richtig entwickelt hat.
    Es ist einfach eine Entscheidung, die nur Mama und Kind etwas angeht (eventuell noch den Papa) und die sonst von niemanden in Frage gestellt werden sollte.

    Hallo Tanja,
    ich lese schon länger bei dir und mag deine Texte wirklich gerne.
    Vor allem freue ich mich, dass du über das Thema Stillen und Frühchen geschrieben hast. Als ich vor fast zwei Jahren in der gleichen Situation war habe ich sehr wenig Erfahrungsberichte gefunden und das ist doch so wichtig zu lesen, dass es klappen kann.
    Meine zweite Tochter (drittes Kind) kam fünfeinhalb Wochen zu früh auf die Welt und lang fast vier Wochen in der Klinik, davon eineinhalb auf der Intensiv. Ich habe die ganze Zeit abgepumpt und die Milch ins Krankenhaus gebracht, die Kleine hat sie per Nasensonde bekommen. Mit der Zeit dann auch immer öfter aus dem Fläschchen. Ich wollte sie unbedingt stillen, wusste aber nicht wirklich wie man damit anfängt und wurde auch von Seiten der Klinik nicht wirklich unterstützt. Muttermilch ja aber Stillen war dort nicht wichtig. Zumal ich nicht stationär bei ihr sein konnte da ich ja auch noch zwei Kinder zu Hause hatte.
    Gegen Ende der Klinikzeit haben wir bei jedem Besuch (ich war täglich da) versucht, sie anzulegen aber sie hat einfach nicht gesaugt. Nachdem wir dann endlich zu Hause waren, hatte ich die beste Hebamme der Welt, die sich Zeit genommen hat und mir mit Tipps und Tricks zur Seite stand. Ich habe weiter abgepumpt, Fläschchen gefüttert und bei jeder Mahlzeit versucht, anzulegen. Nach einer Woche waren wir zumindest soweit, dass sie nur noch die halbe Menge der Flaschenmilch benötigte wie vorher. Und ab dem Moment wo sie die 2000 gr Marke geknackt hatte, war sie endlich stark genug und wir konnten voll stillen. Das war ca 2 1/2 Wochen nachdem sie nach Hause kam. Ich war unendlich erleichtert und so stolz auf sie!
    Noch ein halbes Jahr hatten wir ein Fach im Tiefkühler voll mit den Muttermilch-Fläschchen aus der Klinik, gebraucht haben wir sie nicht 🙂
    Ich möchte mit meiner Geschichte allen Frühchenmamas Mut machen – versucht es, aber setzt euch nicht zu sehr unter Druck. Ich habe mir immer gesagt, ich probiere es vier Wochen, danach hätte ich auch mit dem Abpumpen aufgehört (du wirst wissen, was ich meine, mit der Pumpe, das war eine Hass-Liebe 😉 ). Aber es hat sich für uns gelohnt…!
    Ganz liebe Grüße
    Anna

    was für ein interessanter artikel! vielen dank dafür : )
    meine kleine tochter wird im juni ein jahr. ich habe anfangs voll gestillt und ihr hin und wieder ein fläschchen zugefüttert (bzw der papa). das hat das für mich belastende gefühl erleichtert, ganz allein für das wohlbefinden und satt-werden von ihr verantwortlich zu sein (klingt so doof…. aber das hat mich teilweise echt fertig gemacht).
    mit 5 Monaten haben wir mit beikost begonnen. sie liebt essen 🙂 seit ca 2 monaten stille ich nicht mehr, sie bekommt morgens und zum einschlafen ein fläschchen und ansonsten brei und familienkost 🙂

    Toller Artikel. Für mich war immer klar, dass ich stillen werde. Ich hatte auch super viel Milch. Aber ich fühlte mich von Anfang an beim Stillen nicht wohl. Meine kleine war immer so ungeduldig. Und ich irgendwie so unbeholfen. Drei Monate hab ich gestillt. Dann wollte Emma auf einmal nicht mehr. Sobald sie nur in dir Nähe meiner Brust kam, schrie sie bis sie keine Luft mehr bekam. Das ging 2 Wochen so und das Stillen dauerte oft über 1 Stunde! Im Nachhinein denke ich, dass sie gespürt hat, wie unwohl ich mich beim Stillen fühlte. Ich wechselte zur Flasche (mit Abpumpen) und 3 Wochen später komplett auf Säuglingsnahrung. Für uns beide die beste Entscheidung! Emma ist jetzt 7 Monate. Flasche bekommt sie in der Früh und abends. Sonst isst sie schon Brei und mit uns mit. Ich finde es total schade, dass von der Gesellschaft so ein Druck zu diesem Thema herrscht. Nur Weiblein Baby nicht gestillt wird, ist man doch keine Rabenmutter! Ich würde auch nie gestillt. Und bin weder krank noch dumm… Im Gegenteil würde ich mal sagen. Keine Allergie und einen Hochschulabschluss ????
    LG Kerstin von visionas Wunderwelt

    Hallo! Ein wunderbarer Artikel!
    Meinen ersten Sohn (heute 10,5 Jahre) stillte ich nur vier Wochen lang, dann hab ich das Fläschchen. Ich war damals gerade 20 Jahre alt und hatte keine Ahnung. Meine Hebamme war mir da keine Unterstützung 🙁 heute weiß ich das er in einem Schub gesteckt hat und es ganz normal war das er so oft Hunger hatte.
    Meinen zweiten Sohn stille ich immer noch. Er ist 18 Monate jung. Ich hatte mich schon in der Schwangerschaft mit dem Thema stillen auseinandergesetzt. Habe das erste mal von Schüben, brustschimpfphase und saugverwirrung gehört. Er ist an einem Sonntag geboren. Am Mittwoch durften wir nach Hause. Am Freitag holten wir uns eine Pumpe weil das stillen zuhause nicht richtig funktionieren wollte. Ich pumpte also ab. Er trank aus der Flasche. Immer wieder legte ich ihn an. Ich hatte schon im Krankenhaus ein stillhütchen bekommen. 2 Wochen pumpte und stille ich, sterilisierte ständig. Es waren Stunden die ich damit verbrachte meine Erbse satt zu bekommen. Stillen war für mich irgendwie nicht mehr greifbar. Dann versuchte ich es noch einmal. Ich sagte zu meinem Mann „ein letzter Versuch. Wenn es dann nicht klappt ist es so!“ und mein Sohn trank als wenn er nie etwas anderes tat. Aber mit Hütchen. Das störte mich ge ade nachts. Aber mit 6 Wochen nahm er das Hütchen beiseite und trank so. Ich war so unendlich glücklich! Ich hab geweint. Habe meinen Mann angerufen und auch meine Mama. Nach 2 Wochen hatte ich kaum noch Milch. Ich holte mir Kapseln. Sie halfen mir wunderbar. Mit 6 Monaten gab es die erste beikost. Aber stillen stand immer noch an erster Stelle. Als er mehr Interesse am Essen zeigte, stillte ich plötzlich weniger. Dies holte er sich nachts, jede Stunde. Ich stillte also am Tage wieder häufiger und dadurch nachts wieder weniger. Als er 13 Monate war ging ich wieder an zu arbeiten. Wir stillten nur noch morgens vor der Krippe, nachmittags wenn wir zuhause waren, abends zum einschlafen und nachts.
    Heute stillen wir noch morgens zum wach werden und Abend zum einschlafen. Selten noch nachts.
    Ich habe sehr damit zu kämpfen das ich meinen großen Sohn nicht lange stillte. Hätte ich mich nur mehr informiert. Ja, auch er ist groß geworden. Aber ich frage mich ob er durch das stillen nicht anders geworden wäre. 🙁
    Das waren meine stillgeschichten. 🙂

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