[Leben] Babyupdate #10 Mein Baby wird groß

Wisst ihr, gerade habe ich meinen kleinen Löwenjungen in seine Federwiege zum Mittagsschlaf hingelegt und habe endlich mal wieder den Kopf frei, um ein paar Zeilen hier für den Blog zu schreiben.

Unser Nesthäkchen wird größer und größer und auch mit dem Wissen, dass die Babyzeit in zwei Monaten offiziell endet, merke ich, wie er ankommt. Ich weiß, ich schrieb schon Mal, er sei nun angekommen. Aber offensichtlich wird er, je mehr er kann, etwas enspannter. Es ist wirklich verrückt, wie sehr er seiner großen großen Schwester charakterlich ähnelt und ich habe das Gefühl die Babyzeit mit ihr noch einmal zu erleben, aber mit einer großen Portion Gelassenheit dazu. Dafür ist er seiner kleiner großen Schwester wie aus dem Gesicht geschnitten. Das ist ganz schön schräg, diese Parallelen zu entdecken. Aber noch mal zurück zum Anfang: Das macht es mir dieses Mal wieder recht leicht, der Babyzeit nicht “nachzuweinen”.

Schlaf Kindlein schlaf

Das Thema Schlafen ist hier keins mehr, seitdem ich für mich beschlossen habe, dass es das eben einfach nicht mehr ist. Der junge Herr schläft einfach nicht gut und ich befinde mich deswegen auch in einem großen Schlafdefizit. An manchen Tagen (Wachstumsschub, Zähne und was man sonst noch alles für Gründe haben kann) schläft er besonders schlecht und an guten Tagen sprechen wir von 3 Stunden Schlaf am Stück. Tagsüber schläft er noch drei Mal, zwei Mal eine halbe Stunde in der Federwiege, was mir hilft, hier zu Hause irgendwas zu schaffen oder eben auch jetzt mal hier etwas zu schreiben, denn abends bin ich aktuell schlichtweg zu KO. Und nachmittags schläft er noch mal ein Stündchen in der Trage, wenn wir alle zusammen unterwegs sind. Hat er seine Schläfchen tagsüber nicht, schreit er sich abends um Kopf und Kragen. Er kann sich nach wie vor nicht selbst regulieren und braucht dabei einfach Hilfe. Wenn wir also merken, er wird zu unruhig, meistens so nach drei Stunden, dann muss man ihn aus dem Alltagsgewusel rausnehmen und ihn zum Schlafen bringen, was dann mit Hilfe auch sehr gut funktioniert. Kuscheln alleine oder nur tragen reicht nicht. Aber wenn man sich quasi mit der Zeit in Gedanken sein eigenes Handbuch zum Baby schreibt, dann hat man irgendwann den Dreh raus und es klappt ganz gut.

Alltag mit Hindernissen?

Mittlerweile fährt er sogar wirklich gerne Kinderwagen, aber nicht, wenn er müde ist. Also drehen wir unsere Runde, nachdem er morgens noch einmal geschlafen hat. Das entlastet mich ungemein. Denn zu Hause möchte er nach wie vor sehr viel auf den Arm, da wach die Tragehilfe leider nicht besonders gut akzeptiert wird. Wenn wir aber spazieren gehen schont es meinen Rücken, ich kann die anfallenden täglichen Erledigungen machen und der kleine Mann ist beschäftigt.

Er lacht ganz schön viel und gerne und genauso schnell fängt er an herzzerreißend zu schreien. Seine Emotionen liegen weiterhin sehr nah beieinander und manchmal kann man nicht abschätzen, wie ihm etwas gefällt. Seitdem er nun aber sitzen kann und sich leicht rückwärts robbend fortbewegen kann, ist die Tendenz zum fröhlicherem Baby auf jeden Fall vorhanden. Gut, wenn es nach ihm ginge, würden wir den lieben langen Tag stehend verbringen , bzw. ich sitzend und er stehend an meinen Händen. Dann ist er wirklich zufrieden.

Alleine spielt er maximal 5 Minuten und untersucht neue Gegenstände. Manchmal reicht es, wenn ich mich einfach zu ihm setze, oft muss ich ihn dann aber auch auf meinen Schoß nehmen, dann dauert die Analyse eines Kochlöffels auch mal deutlich länger. Was ihn dazu aber stets fröhlichstimmt, ist Musik. Manchmal hören wir mit der Toniebox Lieder, manchmal singe ich ihm etwas vor und ein anderes Mal mache ich aber auch einfach nur Radio an. 

Geschwisterglück

Wenn meine Mädchen wieder zu Hause sind und sie gemeinsam spielen, dann ist er nun am allerliebsten mittendrin statt nur dabei. Kürzlich bauten sie sich mit ihren Spielküchenutensilien ein Picknick auf. Er schimpfte wie ein Rohrspatz und wollte mit dabei sitzen. Auch, wenn er natürlich nicht alles stehen lässt, wie sie es aufgebaut haben, akzeptieren sie seinen Wunsch und decken ihm einfach noch einen Spielteller und eine Tasse, damit er sein Gedeck auseinandernehmen kann. Genauso gerne sitzt er nun mit ihnen auf dem Spielplatz im Sand und erkundet die vielen neuen Eindrücke. Schaukeln auf meinem Schoß und rutschen auf dem Schoß seiner Schwestern, das lässt ihn ebenso Strahlen.

Was auch neu ist, ist seine Liebe für unsere Katzen. Niemand erntet so ein freudiges Juchzen und Kreischen wie unsere Fellnasen. Manchmal hat er Glück und sie lassen sich streicheln. (Hier ist ein alter Artikel, wo ich euch etwas zum Thema Baby und Katze aufgeschrieben habe)

Alles ist genau so gut, wie es gerade ist

Mir bleibt abschließend für diesen Lebensmonat zu sagen: Ich bin abends platt wie eine Flunder, aber mindestens genauso glücklich, manchmal unzufrieden, weil ich nicht viel geschafft habe und eben noch etwas zu tun ist. Dabei habe ich doch eigentlich ganz schön viel hinbekommen. Unser Löwenbaby ist ein Fulltimejob. Und z.B. Wäsche aufhängen und falten mit nur einer Hand, das ist verdammt schwierig.  Also wird er so angenommen, wie er ist. So, wie wir es auch mit seinen Schwestern getan haben. (Anmerkung der Redaktion: Da war der Wäscheberg nur kleiner). Und ich nehme die Situation auch an, genau so wie sie ist. Solche Sachen werden hier einfach dann erledigt, wie es machbar ist und wir organisieren eben um. Denn wie kürzlich geschrieben: Auch das dritte Kind läuft hier nicht mit.

Alles Liebe,
Tanja

 

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