[Leben] 1000 Fragen an mich selbst – *1

Die Kinder schlafen und nach einem anstrengenden Tag freue ich mich darauf, Zeit nur für mich zu haben. Die letzte Nacht war sehr anstrengend, der Morgen begann mit einem Heulkreischanfall und die Große stellte mir die Frage aller Fragen, noch bevor ich meine Augen wirklich öffnen konnte: Mama? Wer war eigentlich der allererste Mensch auf dieser Welt? Die vielen Zwischenschritte vom Morgen, bis hin zum jetzigen Feierabend lasse ich nun außen vor, da schreibe ich vielleicht einfach mal separat etwas für mein zahnendes Baby.

Nachdem ich also die üblichen Handgriffe im Wohnzimmer gemacht habe (ich kann mich sonst nicht entspannen, wenn hier noch Kinderchaos herrscht), der Früchtetee auf mich wartet, bitte ich noch Alexa mir Portishead abzuspielen. Entspannung vom Feinsten und die Tanja-Zeit kann beginnen. Die Zeit, in der ich meine Seele baumeln lassen kann, mich nur auf mich konzentrieren kann und einzig allein die Aufgabe habe gut zu mir zu sein. Selbstfürsorge sozusagen. Immer öfter wird das Thema aufgegriffen, ich schrieb bereits einmal über die Selbstliebe und die Selbstannahme. Denn auch das gehört dazu, wenn man für sich sorgen möchte.  Als ich bei Johanna von Pinkepank ihren Artikel über Selbstfürsorge las, fühlte ich mich sehr verstanden. Ich glaube zwar, dass ich mittlerweile ganz gut darin bin, auch für mich zu sorgen. Aber gerade nach der wirklich anstrengenden Krankenwelle, muss ich doch noch mal die Zeit für mich bewusster zelebrieren.

Johanna hat für sich beschlossen das Beilagenheftchen aus der Flow “1000 Fragen an mich selbst” in kleinen Abschnitten auf dem Blog zu beantworten und lädt zum Mitmachen ein. Also legen wir los.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Ich habe am Wochenende zum ersten Mal nach einigen Jahren Pralinen probiert, von Läderrach, ein Weihnachtsgeschenk und muss “leider” sagen, dass sie ganz schön gut schmecken.
  2. Mit wem verstehst du dich am Besten? Ehrlicherweise muss auch ich sagen: mit mir.
  3. Worauf verwendest du zu viel Zeit? Ich hinterfrage Situationen zu lange, wo die andere Person vermutlich nicht mal mehr weiß, was eigentlich genau los war und bin dann mit der Analyse beschäftigt. Das ist übrigens ein Punkt, an dem ich versuche zu arbeiten.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ich mag keine Witze und mir fällt auch keiner ein, wo ich zuletzt wirklich gelacht habe. Allerdings erzählt mir mein großes Mädchen neuerdings Fritzchen Witze. Nicht, dass sie lustig wären, nur erzählt sie sie so häufig und lacht sich dabei kringelig, dass ich direkt mit ihr lachen muss.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von Anderen weinen musst? Nein, nicht mehr. Ich habe gelernt, dass das zu mir dazu gehört, da ich einfach sehr nah am Wasser gebaut bin. Ich weine schnell, vor Trauer, vor Wut oder weil mich etwas sehr bewegt. Mich ärgert es aber immer noch ein wenig, wenn ich weinen muss, weil ich wütend bin, da ich nicht möchte, dass mein Gegenüber denkt ich sei nicht fähig diese Situation auszuhalten.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Aus Kaffee und nach dem Kinder wegbringen aus einem Tee und Cornflakes. Am Wochenende hingegen liebe ich es ausgiebig mit Brötchen und Orangensaft zu frühstücken.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kindern, als ich sie ins Bett gebracht habe.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Wir stoßen uns Beide mit Vorliebe denUnterarm an Türklinken an. Daran musste ich zumindest als Erstes denken. Ansonsten sind wir Beide Profis im Sachen zerdenken und schlaflos sein, wenn uns etwas bewegt, um nur wenige Sachen aufzuzählen.
  9. Was machst du morgens als erstes? Die hungrigen Katzen füttern, damit ich mir dann ohne Katzenmusik meinen Kaffee machen kann.
  10. Kannst du gut vorlesen? Meine Kindern behaupten ja. Ich würde auch sagen, dass ich das ganz gut mache.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Gar nicht, bei uns gab es nämlich das Christkind.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so genau. Ich habe nicht den Traum vom Eigenheim mit großem Garten.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Gute Frage. Ich glaube manchmal hätte ich gerne noch etwas mehr Selbstsicherheit.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Achtung Freunde der schlechten Unterhaltung. Das Einzige was ich wirklich sehr gerne im Fernsehen schaue ist tatsächlich Let’s Dance. Ansonsten gucke ich gerne Serien auf Netflix und Amazon Prime.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das war im Frühjahr, als wir im Phantasialand waren.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Was ist das denn für eine Frage? Alt  und im besten Fall so lange es geht gesund. Meine Oma war da ein tolles Vorbild.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Eigentlich nicht mit Wehmut. Urlaub an der See lässt mich immer mit einem weinenden Auge nach Hause fahren. Aber wirklich wehmütig bin ich dann nicht.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Natürlich ist das nie ein schönes Gefühl. Bildlich gesprochen sehe ich dann ein gebrochenes Herz vor mir.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein. Ich finde meinen Namen nicht besonders, aber auch auch nicht schlimm. Nachdem mir meine Eltern erzählten, dass sie jeder einen Namen ins Rennen geschickt haben und sich zum Glück mein Papa durchsetzen konnte, bin ich schlussendlich ganz glücklich so wie es ist. 😉
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Wie ich nicht merken konnte, dass da eine Form von Depression vorlag.

Nächste Woche geht es dann weiter und ich freue mich darauf, euch dann erneut die nächsten Fragen beantworten zu können.

Gefällt euch die Reihe?

Alles Liebe,
Tanja

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7 comments

    Hi. Ich bin über dieses “Projekt” auf deinen Blog aufmerksam geworden und freu mich sehr darüber 🙂 Ich gespannt, wohin uns die Reise mit den Antworten zu den 1000 Fragen führt. LG

    Finde ich super!
    Bei Frage Nr 3 finde ich mich (u.a.) wieder. Da muss ich definitiv dran arbeiten. Mir ein dickeres Fell wachsen lassen und mir manche Sachen einfach den Buckel runter rutschen lassen…leichter gesagt als getan.

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