[Beauty] Die schwarze Wasserlinie – eine Reise in die eigene Jugend

Als ich kürzlich im Badezimmer stand und mein Blick auf einen schwarzen Kajal fiel, hatte ich einen Blogpost im Hinterkopf, den ich kürzlich las. Der Tod der schwarzen Wasserlinie. Wir alle wissen hoffentlich, dass das mit einer Spur Ironie und einer Prise Humor zu lesen ist und es wohl wichtigere Dinge gibt. Aber die schwarze Wasserlinie gehört zu meiner Jugend, wie zu laute Musik, wo ich gebeten wurde, sie doch mal leiser zu machen. 

schwarze Wasserlinie Rougerepertoire

Hände hoch, wer hat es noch getragen? Puder, das einen so matt wie möglich erscheinen ließ, Mascara und schwarzer Kajal auf der Wasserlinie. Fertig war der “Look”. Aber wie mit allen Dingen muss man eben sagen, dass auch diese Zeit ihre Daseinsberechtigung hatte. Alleine schon deswegen, damit ich euch nun davon erzählen kann.

Heute muss es frisch sein, glowy, ohne eine Glitzerkugel zu sein. Selten greife ich zu Lidschatten, aber hier hatte ich mal wieder Lust dazu. Die MAC Palette lag direkt neben dem Kajal und so fühlte ich mich eingeladen, mal wieder den Pinsel zu schwingen, wenn auch sehr simpel gehalten.

Auf einer Base wurde MAC Star Violet aufgetragen, im Innenwinkel kam noch MAC VEX dazu und in die Lidfalte minimal MAC Beauty Marked. Lidstrich oben und auf der Wasserlinie, Mascara und fertig. 

Rougerepertoire FOTD Make Up

Ich nutze nun seit gut zwei Wochen die neuen Brauenprodukte von Rouge Bunny Rouge, die mir zum Testen zugeschickt worden sind. Aktuell bin ich wirklich angetan, aber eine abschließende Meinung wird es an einer anderen Stelle geben, dafür nutze ich die Sachen erst zu kurz. Concealer, Foundation,  Bronzer und Rouge, ein Bisschen Farbe auf die Lippen (Dior Bow). Ich weiß, ich weiß, es kommen einige Produkte zusammen. Aber an und an muss das einfach mal sein. Und genaugenommen geht das auch ganz schön schnell.

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Wie ist es denn bei euch? Habt ihr eine Verbindung zur schwarzen Wasserlinie? Heute trage ich sie nur noch äußerst selten. Denn als kurzsichtiger Mensch, der meistens eine Brille trägt, ist es doch sehr unvorteilhaft, wie wir alle wissen.

Rougerepertoire Make Up MAC Benefit

Alles Liebe,

Tanja

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6 comments

    Hach wie schön <3 eine richtige Zeitreise! Ich selbst fühle mich immer ein wenig schwermütig, wenn ich so ein -wie von dir angesprochenes- supermattes Puder sehe und den berühmten blauen Lidschatten. Ich trug sogar Concealer auf den Lippen und fand es so toll. Verrückte Zeit war das! Danke für deinen tollen Beitrag zur Vergangenheit! Aber: dein Look sieht fantastisch aus und gar nicht 90s Revival 🙂

    Liebste Grüße
    Daniela

    Mattes Puder bevorzuge ich noch immer, schwarzen Kanal auf der Wasserlinie mochte ich außerhalb von Smokey Eyes noch nie leiden. Habe es immer mal wieder probiert und es sah nie gut aus. Die Sünde meiner Jugend ist zu blauer Lidschatten oder Kanal unter dem Auge.

    Ohh ja… es konnte gar nicht matt genug sein – dazu wurden gefühlte 3 Pfund täglich von losem Puder von Manhattan mit dem dicken beiliegenden Schwämmchen aufgetragen.
    Und nicht zu vergessen der hellblaue Lidschatten, bevorzugt Cremelidschatten oder wenn's dezenter zugehen sollte: blauer Kajal.

    Gekrönt wurde das ganze im wahrsten Sinne des Wortes mit Unmengen von Klämmerchen, die so "kranzartig" die Haare aus der Stirn hielten.
    Was für eine Zeit! 😀

    Hi Tanja,

    schwarze Wasserlinie habe ich früher auch getragen und seitdem nie wieder. Ein Mädel aus meiner Grundschulklasse trägt die schwarze Wasserlinie bis heute und ich verstehe nicht, warum sie das tut bzw. dass sie alle vorteilhafteren Varianten nicht mal ausprobiert. Ich denke dann: Vielleicht würde ich auch noch mit schwarzer Wasserlinie rum laufen wenn ich in meinem Heimatdorf geblieben wäre 😉 Und dann bin ich so froh, dass ich nach dem Abi zum Studium nach Bonn gezogen bin! Lg Julia

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