[Leben] Schreistunde am Abend – keine Seltenheit bei Babys

Zwischen 19 und 20 Uhr beginnt sie – die Schreistunde. Manchmal geht es auch länger als 60 Minuten. Auch beim dritten Kind wiege ich abends im dunklen Schlafzimmer mein Baby und halte das Schreien aus. Es heißt, wenn der Tag besonders aufwühlend war, gibt es in den ersten drei Monaten häufig die Schreistunde bei Babys.

Er möchte trinken und dann wieder nicht. Er weint und schreit bitterlich und ich halte ihn. Aber es wird kaum besser. Nicht im Tragetuch, nicht in der Trage und nicht, wenn wir einfach nur ganz eng zusammen liegen und kuscheln. Meiner Erfahrung nach macht es wenig Sinn zu viele Sachen auszuprobieren. Ich habe es von Abend zu Abend ausgetestet. Was noch am Besten funktioniert ist das Pucken.

Was gibt es beim Pucken zu beachten und was ist das eigentlich?

Klassischerweise wendet man das Pucken an, um den Moro-Reflex beim Baby nicht auszulösen. Denn oft werden die Babys in den ersten Wochen ihres Lebens davon wach. Die Enge, die beim Einwickeln des Babys erzeugt wird, wird von vielen Babys gemocht. Mittlerweile gibt es Pucksäcke, wir nutzen allerdings einfach die großen Musselintücher. Wichtig beim Pucken ist, dass man natürlich nicht zu eng wickelt und darauf achtet, dass das Baby nicht überhitzt. Außerdem sollte man es nur anwenden, wenn es um das Thema schlafen geht und nicht in den Wachphasen des Babys. 

Was mache ich also nun abends, wenn sich die Schreistunde ankündigt?

  • Ich achte auf Signale (er wird sehr fahrig) des Löwenjungen und versuche ihn bereits dort abzuholen, wo er sich gerade befindet, was die Gefühlslage und den Müdigkeitszustand betrifft, bevor er zu Schreien beginnt.
  • Ich pucke ihn und kann sofort spüren, wie sich seine vorher schneller gewordene Atmung beruhigt.
  • Dennoch bleibt es nicht aus, dass er während des Stillens anfängt zu schreien. Aber es läuft gepuckt etwas kontrollierter ab.
  • Ich halte ihn, wiege ihn, mache teilweise “sch-Laute” und versuche selbst ruhig und halbwegs entspannt dabei zu bleiben. Auch wenn ich manchmal am Liebsten mitweinen würde.
  • Irgendwann schläft er ein, meistens nach 50-80 Minuten.

Wieso machen Babys das?

Es gibt verschiedene Theorien, wieso es zur Schreistunde kommt. Zum Einen sagt man, schreien sie sich Klassischerweise den Tag von der Seele. Zu viele Eindrücke, zu häufig über den Punkt beim Einschlafen gewesen und es spitzt sich zu. Oft kommen gegen Abend auch die Bauchschmerzen mehr zu Vorschein. Aber ich unterstütze eher die Theorie neben der Überreizung, dass es sowieso kommt, egal wie ruhig man den Tag gestaltet. Und mit einem Mal wird es aufhören. Also bleibt es nur zu akzeptieren, dass es schlichtweg einfach so ist. Ich glaube manchmal braucht es keine Gründe, sondern einfach nur Arme, die auffangen. So fange ich den kleinen Löwenjungen auf und mich anschließend mein Mann.

Was habt ihr gemacht, wenn euer Baby am Abend seine Schreistunde hatte?

Alles Liebe,
Tanja

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