[Leben] Vom ersten Wackelzahn und der 5 Jahre alten Nuss, die manchmal geknackt werden muss

Raue Schale, weicher Kern. 
Auf kein Kind passt diese Umschreibung so gut, wie auf mein Zaubermädchen. Nicht, dass so wenige Worte reichen würden, aber sie liefern den Hauch einer Idee, wie das kleine Mädchen so ist. 
Manchmal muss ihre Schale geknackt werden, wie bei einer Nuss. 

Als ich kürzlich die Fotos des Kita Fotografen in den Händen gehalten habe und man mir sagte: “guck mal, wie schön sie da lächelt!”, da fühlte ich mich an Zahnpasta Werbung erinnert und habe mich gefragt, wo mein Kind sei. 
Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so, als würde sie nicht lächeln, so ist das ganz und gar nicht. Aber sie zeigt dabei nie ihre Zähne, sondern lächelt zurückhaltend. Und dann, da kann man sich sicher sein, geht die Sonne auf.  Aber so ein gezwungenes Honigkuchenpferd-Grinsen, dass ist nicht sie. Das ist nicht meine kleine Nuss. 

Am letzten Sonntag hingegen, da hätte der Sonne niemand sonst Konkurrenz machen können als sie. So sehr hat sie gestrahlt. Denn sie ist nach den Ferien ein Vorschulkind und hat passend dazu tatsächlich ihren ersten Wackelzahn. So ein stolzer Gesichtsausdruck, so ein stolzes Lächeln. Es hat mich sehr gefreut, dass sie das so zum Ausdruck gebracht hat und auch bringen konnte. 

Ich knack die Nuss – nicht nur ein Kinderbuch

Kennt ihr das Kinderbuch: “Ich knack die Nuss.” (wenn ihr auf das Foto klickt, gelangt ihr direkt zum Buch – Affiliate Link)

Da geht es um den kleinen Gorilla der eine Kokosnuss knacken möchte. Alleine schafft er es nicht und er bekommt sehr viele Hilfestellungen. Jedoch beharrt er darauf, auch noch beim 3. und 4. Mal, dass er es alleine schafft, nur um schlussendlich eine Lösung nachzubauen, die man ihm bereits als erste Möglichkeit präsentiert hat.

Wie oft ich dieses Buch auf ihren Wunsch hin vorgelesen habe. Manchmal war ich mir wiederum nicht so sicher, wer von uns Beiden denn nun eigentlich der kleine Gorilla war. Sie oder ich? Vielleicht auch ich und sie die Kokosnuss und ich sollte evtl. auch einmal Hilfe annehmen?

5 Jahre – klein oder groß?

Mit 5 Jahren hat man es oft nicht leicht. Man ist noch klein und die Beine wollen manchmal nicht so weit laufen, wie die Erwachsenen es glauben. Aber mit 5 möchte man doch gleichzeitig schon so unglaublich groß sein. Dabei ist man mit 5 Jahren einfach klein groß. Wenn es in Wirklichkeit doch auch so einfach sein könnte. Wenn meine Geduld viel größer wäre und der Alltag manchmal nicht so alltäglich, wenn die kleine Nuss sich doch manchmal einfach leichter öffnen ließe und ihre Launen nicht schneller wechseln würden als man gucken kann, dann wäre Vieles leichter.
Aber wenn hat noch nie geholfen. Und leicht kann ja jeder.

Also heißt es Augen zu und durch. Und dann sind sie fast 8 (sollten hier Assoziationen zum großen Mädchen auftauchen, ist das selbstredend nur ein klitzekleiner Zufall) und du änderst den Text an manchen Stellen ab und weißt rückblickend wie immer: es ist alles nur eine Phase.

Alles Liebe,
Tanja

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