[Leben] Hinterlasst Fußspuren, auch wenn sie noch so klein sind – Nachhaltigkeit im Alltag

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Jeder von uns hinterlässt Fußspuren. Manche sind besonders grün, manche sind weniger grün. Ich bewege mich irgendwo zwischen Anfang und Mitte, wenn ich genauer darüber nachdenke. Was mir aber auffällt, dass es immer mehr Menschen gibt, die versuchen gute Fußspuren zu hinterlassen. Neulich beim Einkaufen nahm eine Frau ihre Brottüte vom vermutlich letzten Mal noch einmal mit und nutzte sie wieder. Mir fiel es positiv auf, auch wenn es nur ein kleiner Eindruck aus ihrem Leben war. Wer weiß schon, wie sie sonst lebt und was sie verbessern könnte. Aber sie hat in dem Moment etwas Positives getan.

Online beobachte ich egal bei welchem Thema, dass stets gilt: ganz oder gar nicht. Es muss irgendwie extrem sein und das mag ich nicht. In keinem Bereich. Deswegen hielt sich meine Lust, zu diesem Thema etwas zu schreiben, sehr in Grenzen. Jedoch finde ich die Bewegung gut, sehr gut sogar. Wisst ihr, es ist für manche Menschen vielleicht auch ein Anfang Obst nur so zu kaufen, wie es die Natur gemacht hat und nicht geschält verpackt in Plastik, um es überspitzt darzustellen. Wenn jeder bewusster lebt, kann er schon etwas bewirken, ohne dass mit dem Finger auf ihn gezeigt wird, weil es noch nicht genug ist. Saisonales Obst und Gemüse sind ein prima Anfang. Und mal ehrlich: die Sachen schmecken auch einfach besser, wenn ihre Zeit gekommen ist. Und wer braucht im Winter schon Wassermelonen?

Buchtipps für Familien und Kinder

Es gibt aber auch einige Bücher, so dass man das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt auch sehr gut gemeinsam mit Kindern besprechen kann, um es vielleicht besser zu veranschaulichen. Die Wieso? Weshalb? Warum?* Reihe hält auch hierzu ein Buch bereit. Oder wie wäre es mit den Klimahelden*? Ein Buch welches eher für Eltern spannend ist, um sich überhaupt etwas mehr einzulesen, ist das neue Werk* von Susanne Mierau.

Nachhaltigkeit Familie Kinder Rougerepertoire

Kinder ahmen nach, was man ihnen vorlebt, egal in welchem Bereich. Sie vertrauen uns, dass wir das was wir machen tun, weil es eben gut ist. Somit ist Vorleben etwas, was simpel ist und wunderbar klappt. Ich gehe häufig mittags mit dem Jüngsten und der Grossen einkaufen, bevor wir die Kita ansteuern. Von Mal zu Mal sehe ich, was sich bei ihr tut, wie sich ihr Blick verändert. Warum sind da Plastiktüten, wenn es doch Papiertüten für Obst gibt, fragte sie bereits vor längerer Zeit. Der nächste Schritt werden Obstnetze sein. Aber wir sind noch nicht da angekommen, wo ich hin möchte. Jedoch macht das nichts. Es muss auch alles in den Alltag passen. Auf meiner Liste stehen noch viele Dinge, ich gerne angehen möchte. Aber es hilft nur Schritt für Schritt, damit es auch in einen trubeligen Alltag mit Kids integriert werden kann.  

Diese drei Punkte hier möchte ich als Nächstes angehen und auch mit den Kindern besprechen. Denn das sind alles Dinge, die sie nachvollziehen können, zumindest meine zwei Großen, um vielleicht auch selber eine kleine Verantwortung übernehmen zu können.

  • weg von den Quetschies oder aber selbst welche herstellen (für den Kleinen)
  • Obstnetze einführen (bei mir scheitert es daran, sie auch immer dabei zu haben)
  • morgens bereits Snacks für den Rückweg mit den Kids einpacken, um nicht in Versuchung zu geraten, etwas beim Bäcker zu kaufen (5 Minuten länger liegen bleiben ist eben verlockend)

Urlaube und Alltag

Die täglichen Fahrten muss ich mit dem Auto bestreiten. Mit dem Bus wären wir deutlich zu lange unterwegs. Aber wenn das letzte Kind zur Betreuung gebracht wurde, dann bleibt das Auto stehen und ich greife auf ein Fahrrad oder den Bus zurück.

Fernreisen oder Kreuzfahrten sind nichts was mich anspricht und ich bin bisher selten geflogen. Das habe ich bereits so vorgelebt bekommen und das ist auch das, was ich den Kindern mit auf den Weg geben möchte. Sie können die Welt erkunden, jedoch bin ich der Meinung, dass sie nicht mit 5 Jahren einmal um die Welt gereist sein müssen, sondern dies wenn dann in vollem Bewusstsein tun sollten.
Und da wir hier im Internet sind, auch hier der Disclaimer: das ist meine Meinung und damit werte ich nicht, was andere Menschen tun.

Beauty und Kleidung

Wo ich fernab von den Kindern schauen möchte, dass sich für mich persönlich etwas ändert, ist im Badezimmer. Die Klassiker, wie Wattepads und Plastikverpackungen. Aber auch das werde ich langsam angehen und zuerst meine Wattepads aufbrauchen. Da muss ich mich aber noch nach einer guten Alternative umsehen. Habt ihr da einen Tipp?
Genauso möchte ich mich nach einer neuen Pflege umsehen, wenn meine Produkte aufgebraucht sind, was bald der Fall sein wird.

Schlussendlich verhält es sich natürlich auch mit Fast Fashion so. Also lieber weniger und dafür fair produziert. Doch auch das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen einsetzt. Und das Argument, da würde man nichts Schönes finden, das zählt heute nicht mehr. Denn es gibt so viele Labels, denen man alles, aber kein staubiges Image anhängen kann. Ein schönes faires Kinderlabel habe ich hier erst vorgestellt.

Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Wichtig ist es anzufangen.

Was macht ihr bereits?
Thematisiert ihr das mit euren Kindern?

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Dankbar

Heute Vormittag ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass ich unfassbar dankbar für die tolle Betreuung unserer Kinder bin. Nicht, dass ich das sonst nicht wäre. Doch es häuften sich in den letzten Tagen durchweg…