[Leben] Minimalistische Garderobe // 10×10 Challenge – Mein Versuch

Enthält Werbung auf Grund von Markennennung/PR Sample

Scrollt man durch Instagram, stolpert man unweigerlich über diverse Challenges. So bin ich schon einige Male auf die 10×10 Challenge gestoßen, um eine minimalistische Garderobe für 10 Tage zu kreieren, habe sie aber bisher nur beobachtet und gedacht: irgendwann machst du das auch mal.

Als ich dann bei Regine gesehen habe, dass sie zum Mitmachen aufruft, habe ich mir gedacht: warum nicht! Ausprobieren kann ich es einmal, wohlwissend, dass es mir schwer fällt, mich im Vorfeld schon für Kleidung zu entscheiden. Wisst ihr, ich brauche morgens nicht lange, wähle aber meistens einfach wirklich spontan aus. Somit brachte die Challenge, rund um eine Capsule Wardrobe durchaus Neuerungen für mich mit. 

Meine Auswahl für die 10×10 Challenge

1 Strickpullover in mattgrün (H&M)
1 Strickpullover in beige (H&M)
Beide Pullover sind nicht aktuell, gibt aber Beide wieder so ähnlich.
1 Kleid in khaki (Zara)
1 Lederjacke
1 Longsleeve schwarz basic mit Stehkragen (H&M)
1 gestreiftes Longsleeve (Love Kidswear)
1 Rock in schwarz (Alma&Lovis)
1 Lieblingsjeans in dunklem grau (7fam)
1 Paar Cowboystiefeletten (Softclox)
1 Paar Chelsea Boots (Blundstone)

Zu den Kleidungsstücken, die ich für die Challenge ausgewählt habe, greife ich auch so. Aber für meinen Kopf scheint es etwas Anderes zu sein, wenn ich weiß: Alternativen gibt es wirklich ganz und gar nicht. Und da habe ich mich ertappt. Ich mag keine Verbote. Kleidung soll seinen Zweck erfüllen und Spaß machen, aber keineswegs einschränken. Dann wird das Thema zu groß. Vielleicht ist das jetzt ein schlechter Vergleich, aber immer wenn ich mir vornehme nichts Süßes zu essen, kann ich den ganzen Tag an nichts Anderes denken, als an Süßigkeiten. Findet man schlichtweg ein gesundes Maß, dann sieht die Welt ganz anders aus. Und das merke ich auch hier. 
Ich schaue mir die Challenge weiterhin sehr gerne an, denn ich finde es wirklich spannend zu sehen, wie viele Kombinationen man aus wenigen Kleidungsstücken kreieren kann. Vielleicht ist es für mich aber auch einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Mal abgesehen davon, dass ich auch mal ganz gern kleckere, schafft das ansonsten der Jüngste hier zu Hause für mich mit. Dann sind plötzlich Shirt und Hose reif für die Wäsche. Auch wenn ich zu Beginn der Challenge auf Instagram betont habe, das würde nichts ausmachen, ich wasche sowieso jeden Tag, kommen hier aber direkt wieder unterschiedliche Farben ins Spiel und es trocknet auch nicht alles auf Knopfdruck. 

Was nehme ich Positives für mich mit?

Was ich mir aber definitiv beibehalten werde ist die Kleiderstange im Schlafzimmer. So werde ich mir ein paar Kleidungsstücke die ich besonders gern mag, oder aber auch diese, die in Vergessenheit geraten sind, an die Kleiderstange hängen. Eine gute Möglichkeit für etwaige Kombinationen.

Abgebrochen habe ich die Challenge weil ich krank wurde. Aber ihr konntet bereits lesen, dass ich auch davor schon in den ersten Tagen nicht so ganz mit ihr dacore war. 

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Tag 2 der #10x10challenge wird auch hier festgehalten. Darf man noch Spiegelselfies machen? Die Umkleidekabine bot sich heute nur förmlich an. Oder ist das 2015? Ich mag es hin und wieder ja noch ganz gerne. Und heut habe ich Kleid, Lederjacke und Stiefeletten kombiniert. . . Tatsächlich tritt bereits jetzt das ein, was ich schon befürchtet habe: die Einschränkung, die diese Challenge mit sich bringt nervt mich ein wenig. Das Verrückte ist ja, dass ich vermutlich sonst gar nicht aus großartig anderen Teilen auswählen würde. Aber jetzt geht’s eben auch nicht. 🤷🏻‍♀️ 😅 . . Wie geht’s dir denn damit @trend.detox? 🤔 . . Also wir werden sehen wie es weitergeht und zum Glück, sind es schlussendlich auch einfach nur Klamotten und das Internet und keine wirklichen Probleme. 👗 🔌 Aber manchmal müssen auch Banalitäten ihren Platz finden. Zumindest ein Bisschen Ponyhof im echten Leben. 😉 . . #diesachemitdemleben #inspiration #wosinddiestreifen #mamablogger_de #softclox #herbst #clogs #cowboystiefel #outfit #minimalistwardrobe Unbezahlte Werbung/Markierung

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Manchmal schadet es nicht, ein etwas ausführlicheres Resümee festzuhalten, weswegen ich mich dazu entschieden habe, das Ganze hier aufzuschreiben und nicht bei Instagram.

Wäre das etwas für euch?
Probiert ihr das einmal aus oder habt es sogar schon?

Alles Liebe,
Tanja

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One comment

    Liebe Tanja,

    da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Menschen sind. Wenn ich deinen Text lese, erscheint mir das alles schlüssig und nachvollziehbar, aber ich selbst erlebe es ganz anders. Für mich ist eine Reduzierung meiner Garderobe kein Verzicht im negativen Sinne. Mir macht der kreative Aspekt total Spaß und jedes Mal entdecke ich aufs Neue Kombinationen, die ich so bisher nicht getragen habe. Auf Dauer wären mir zehn Kleidungsstücke auch zu wenig, keine Frage. Aber ich habe auch sonst einen sehr reduzierten Kleiderschrank – nicht mehr als dreißig Stücke. Durch meine Entscheidung für eine Capsule Wardrobe habe ich wieder gelernt, meine Kleidung wirklich wert zu schätzen. Und vor allem, jedes Stück ganz bewusst auszuwählen. Ganz im Sinne von Vivienne Westwood „Buy less, choose well, make it last.“

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