[Leben] Medienkompetenz – Medien und Kinder – App Tipps

Der Umgang mit Medien

In jedem Haushalt mit Kindern wird das Thema Medien unterschiedlich angegangen. Wir haben da unseren Weg gefunden und darum soll es heute gehen. Ebenso möchte ich euch unsere liebsten Kinder App’s und Serien vorstellen.
Medienkompetenz bezieht sich meines Erachtens nach nicht nur auf die Kinder. Es bezieht sich genauso auf uns Erwachsene. Wir müssen kompetent für sie sein, damit sie es werden können. Denn in der heutigen Zeit halten wir es für nicht zeitgemäß, unsere Kinder komplett abzuschirmen. Viel mehr sehen wir uns in der Pflicht, Ihnen einen gesunden Umgang mit auf den Weg zu geben.
Vorbildfunktionen treffen auch hier zu. Hier läuft tagsüber kein Fernseher. Es gibt zwei Ausnahmen: Das Formel 1 Rennen am Wochenende, wo die Kinder den Start begeistert mitverfolgen, es danach sowieso langweilig finden und wir uns dann im Kinderzimmer aufhalten oder  eine Fußball WM/EM.
Dafür gibt es hier immer viel Musik. Radio, CD, auf Wunsch Hörspiele und Kinderlieder.

Fernsehen und Kinder?

Als unsere große Tochter zum ersten Mal fernsehen durfte, entstand diese Aktion aus einer Art Hilflosigkeit. Ich war zum zweiten Mal schwanger und wieder war es recht kompliziert, inklusive Liegen. Da R. bis auf wenige Stunden pro Woche noch nicht fremdbetreut war und es für ein aktives 2 Jahre altes Kind auch nicht besonders spannend ist, nur brav neben mir zu sitzen, durfte sie auch mal für einen begrenzten Zeitraum etwas gucken. Bei uns war es das Kikaninchen. Begrenzt hieß in dem Alter bei uns 20 Minuten. Maximal 30 Min. Experten würden da vermutlich schon mit dem Kopf schütteln. Schnell fanden wir heraus, dass es bei uns aber wohl lange kein Sandmännchen Ritual geben würde, da wir schon bemerkten, dass das Fernsehen direkt vor dem schlafen gehen, keine gute Kombination sein würde. Das ist übrigens bis heute so. Daher wird hier nur mittags etwas geguckt, das aber auch nicht jeden Tag. Was uns wichtig ist: Der Fernseher wird nicht dafür genutzt, um die Kinder davor zu parken. Entweder sitzt einer direkt dabei, oder aber man ist aber definitiv im gleichen Raum und wuselt vielleicht nebenher etwas herum. Aber immer direkt greifbar, so dass man selber alles von der Serie mitbekommt und direkte Fragen dazu beantworten könnte. Ich merke, dass wir diese zeitliche Begrenzung gar nicht unbedingt bräuchten. Einen ganzen Film könnten unsere Kids nicht an einem Stück schauen. Dafür haben sie nicht die Ruhe. Allerspätestens nach 40 Minuten stehen sie auf und hampeln dann irgendwie vorm Fernseher rum, was wir definitiv als Signal wahrnehmen und aus diesem Grund auf 30 Minuten begrenzen.
Kikaninchen, Trotro, Peppa Wutz, Conni und Affe Coco sind hier die absoluten Favoriten der Kinder. Die Große hat bei Bibi und Tina häufig Angst, weil ihr die Männer dort zu böse aussehen. Also gibt es Bibi und Tina erst einmal nur als Hörspiel.
Tablet und Kinder?
Die Kinder dürfen, wenn sie fragen ans Tablet. Seit Weihnachten haben wir das Samsung Galaxy Tab A. Dort gibt es einen Kindermodus, den ich wirklich gelungen finde.  Im Kindermodus kann das Kind          das sehen, was man selber vorher freigegeben hat.

 

Außerdem kann der Kindermodus auch nur mit einem Code wieder verlassen werden. Da meistens Beide zusammen damit spielen, habe ich nicht für jedes Kind ein Profil angelegt. Die Spielzeit ist auf 30 Minuten begrenzt (man kann es auch länger oder kürzer einstellen). Ist die Zeit abgelaufen, dann schläft der Dino und wird erst am nächsten Tag wieder wach. 
 
 
Nach Code Eingabe, könnte die Zeit auch verlängert werden. 
 
 
Im Kindermodus gibt es bereits ein paar Apps, zum Beispiel kann gemalt oder fotografiert werden. 
Wir nutzen aber hauptsächlich die folgenden Apps:
 
Freche Freunde, Caillou (vorsicht in App Käufe möglich) und die Ravensburger Memory App

Bei den Frechen Freunden gibt es ein ABC Lernspiel (Hier werden Buchstaben nachgemalt), ein Sammelspiel (Früchte fallen vom Himmel und man muss die farbigen Früchte erwischen, dessen Farbe man zuvor festgelegt hat) und es gibt den Fruchtschieber (hier können Obst- und Gemüsesorten  erfunden werden, oder aber bereits existierende nachgebaut werden). Die App ist kostenlos. Wir haben sie recht neu, da wir hier gerade die Android Version ausprobieren, die ganz bald neben der IOS Version erscheint, aber Beide Kinder mögen sie wirklich gerne. 

Bei Caillou darf man Arzt spielen und verschiedene Stationen mit ihm erleben. Meine große Tochter mag das Spiel wirklich gerne, auch wenn nur vier Levels freigeschaltet sind. Mehr müsste man dazu kaufen. 

Die Ravensburger Memory App ist wirklich Klasse, auch wenn man hier vorab 2,99€ bezahlen muss. Hier kann man zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen switchen und zwischen dem normalen und dem Kindermodus. 

All diese Apps laufen wie oben geschrieben bei uns im Kindermodus, so dass die begrenzte eingestellte Spielzeit auch hier genutzt wird. 

Mein Fazit:Ich bin, wie bei den meisten Themen der Meinung, dass alles in Maßen und wohldosiert in Ordnung ist. Wir sind Beide keine Freunde von strikten Verboten, sei es beim Thema Medien, als auch beim Thema Süßigkeiten. Einen bewussten offenen Umgang, mit Erklärungen und dem richtigen Vorleben halten wir für sinnvoll.

Nutzt ihr Kinder Apps? 
Was schauen eure Kinder gern? 
Und habt ihr eine Regelung, wie viel Medienzeit am Tag zur Verfügung steht?
 
Alles Liebe,
Tanja
 

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2 comments

    Wir haben zwei Apps auf unseren Smartphones.
    Einmal was zum Malen und einmal einen Bauernhof wo die Mädels die Tiere ins Bett bringen dürfen. Aber ich muss sagen dass die sehr selten genutzt werden.

    Dafür haben wir aber beim Fernsehen zb keine festen Regelungen. Wenn sie möchte dürfen sie fernsehen aber eben nicht zu lange. Meine Kinder spielen sehr viel. egal ob drinnen oder draußen und solange dass nicht drunter leidet, finde ich es auch nicht schlimm wenn sie fernsehen. Abends gibt es jedoch das Ritual dass der Sandmann geschaut wird und danach geht es ins Bett.

    Liebe Grüße
    Saskia

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