[Leben] Haushalt in 3, 2, 1 – Erledigt! Wie wir den Haushalt organisieren.

Ernsthaft? Ein Haushalts Post? Aber das ist genau das, was ihr euch mehrfach gewünscht habt, als ihr mir bei einem Gewinnspiel eure Blogpost Wünsche in die Kommentare schreiben solltet. Und ich dachte zum Jahresanfang ist das doch mal ganz passend, euch diesen Wunsch zu erfüllen, oder?

Wie organisiert man den Haushalt als Chaoskönigin?

Wenn einer keine Haushaltselfe ist, dann definitiv ich. Es ist aber nun mal ein notwendiges Übel, was erledigt werden muss. Ich finde ja in einem Haushalt mit kleinen Kindern muss man definitiv unterscheiden, zwischen dreckig und undordentlich, chaotisch. Der erste Fall sollte nicht eintreten, der zweite Fall hingegen gehört eben manchmal einfach mit dazu. Hierzu aber später noch einmal mehr.

“Das Bisschen Haushalt….”

Ich bin hier täglich etwas holprig durch die Wohnung und hatte nicht das Gefühlt effektiv zu sein. Kennt ihr das? Nicht, dass wir hier im Chaos versunken wären, aber zum einem waren unsere Möbel nicht angepasst an die Lebenssituation mit Kindern, es fehlte einfach Stauraum und dann räumt man alles von links nach rechts und wieder zurück, weil nichts einen festen Platz hat, oder feste Plätze überfüllt sind. Als wir dann dieses Problem angegangen sind, was nun auch schon über zwei Jahre her ist, sind nun die meisten Sachen hinter verschlossenen Türen und dennoch kann ich bedenkenlos die Türen öffnen, weil alles da ist, wo es hingehört. Das minimierte vor allen Dingen Unordnung und machte das Saubermachen bedeutend leichter, weil das erste Hindernis immer erst einmal alles wegräumen zu müssen, nicht mehr vorhanden war.

Gibt es so etwas wie eine Routine?

Hier ist nun meine Routine für den Haushalt, bedenkt, mit zwei Katzen und zwei Kindern: Diese ergab sich in meiner Elternzeit und ließ sich in unsere Arbeitstage gut integrieren, da ich sehr überschaubare Arbeitstage pro Monat hatte. Manche Dienste waren weniger kompatibel, aber da muss man auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen und Prioritäten setzen.

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Ich plane mir jeden Morgen 30 Minuten ein, für die komplette Haushaltsrunde. Klingt wenig, oder? Ist es aber nicht, wenn man es effektiv macht und nicht zwischendurch noch zwei Emails verschickt. 😉 Was dazu gehört: Betten machen, alle Zimmer lüften, Staubsaugen, Katzenklos säubern, Küche von evtl. noch schmutzigem Geschirr befreien, eine Wäscheladung anschmeißen und Waschbecken im Bad säubern. Damit starte ich, wenn ich die Kids in den Kindergarten gebracht habe. An den Tagen wo ich morgens Frühdienst hatte, musste ich mich etwas umstrukturieren. Wenn mein Mann dann frei hatte, übernahm er die Sachen, musste er auch arbeiten, machte ich es nach meinem Dienst und er übernahm den Großeinkauf.

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Jeden Abend wird mit den Kids zusammen das Spielzeug aufgeräumt und eine kleine Runde machen wir noch nachdem die Kids im Bett sind. Ich kann mich einfach nicht entspannen, wenn ich abends auf dem Sofa noch in Sichtweite Duplosteine auf dem Boden rumfliegen sehe. Tagsüber ist das ok, wobei es mittlerweile ganz gut funktioniert, den Kids zu erklären: wenn ihr mit einer Sache nicht mehr spielt, dann räumen wir sie auf, bevor ihr das nächste Spiel nehmt. Mal mehr, mal weniger gut eben.

Und was ist mit dem restlichen Haushalt?

Ich habe einen festen Tag in der Woche, wo ich die Böden wische, phasenweise hatten wir da auch schon mal Unterstützung. Aktuell aber nicht mehr. Mal sehen wie sich das entwickelt, wenn die Schwangerschaft weiter voranschreitet. Außerdem widme ich mich täglich einem anderen Zimmer etwas intensiver (Staubwischen, Kleinigkeiten wieder an den Ursprungsort legen, falls etwas liegen geblieben ist zB) Das sorgt dafür, dass eine gewisse Grundordnung da ist und ich nicht das Gefühl habe zu rotieren. Insgesamt verwende ich dann täglich mit meiner obligatorischen Morgenrunde maximal ca 60 Minuten für den Haushalt, je nachdem ob ich noch Wäsche zusammenlegen muss oder nicht. Und mal ehrlich, täglich eine Stunde für den Haushalt einer vierköpfigen Familie, das ist absolut ok. Ihr könnt euch das, abgesehen beim Staubsaugen, auch gern mit Headset und Frau Raufuss auf der anderen Seite vorstellen.

Plane ich eine Ausmistaktion, dann dauert das natürlich etwas länger, aber das ist ja nicht das alltägliche Programm. 😉

Ich darf aktuell aus verschiedenen Gründen in der Schwangerschaft nicht weiterarbeiten (Beschäftigungsverbot), weswegen ich natürlich Zeit habe, meinen damals in der Elternzeit gefassten Plan so weiterzuführen. Ich höre euch beim Lesen nämlich schon mit weit aufgerissenen Augen hysterisch lachen, wenn ihr den Artikel gerade im Büro lest und zuvor die Kinder in die Kita jongliert habt. Bis vor einigen Wochen sah das auch noch anders aus und es blieb einfach mehr liegen. Meine Arbeitszeiten, besonders der Spätdienst, waren immer so, dass ich kinderfreie Zeit hatte, wo ich auch noch 15 Min zu Hause investieren konnte für das Gröbste. Ich glaube da muss man sich aber auch einfach mal vor Augen halten, was man alles leistet und man nicht nur für sich verantwortlich ist. Sind Beide berufstätig, ist der dritte Job definitiv noch der Haushalt, der gut aufgeteilt werden sollte. Hier lest ihr lediglich die erfragte Routine, wie ich es zu Hause handhabe. Über mangelnde Unterstützung in Bereichen die ich noch viel weniger gerne mache, kann ich mich nicht beschweren. Das gleicht sich bei uns wirklich gut aus.

Und was ist mein Fazit?

Wie oben schon einmal geschrieben: Ein Bisschen Chaos mit Kindern, wo gibt es das nicht, wenn man nicht gerade tatkräftige Unterstützung hat, in Form einer Haushaltshilfe z.B. Schmutz hingegen ist etwas Anderes, der muss weg. Und für all das dazwischen, findet jeder für sich sicherlich die Waage. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da jeder eine andere Definition von Ordnung hat. Bei uns sieht es nicht aus wie im Museum, wir leben hier. Ich mag es nicht steril. Hier wird gewohnt und wir können guten Gewissens die Türe öffnen. Den Zustand finde ich vollkommen akzeptabel.

Die Kids sind nur einmal klein, lasst die Sachen auch einfach mal mit einem guten Gewissen liegen, das Gute ist nämlich, dass das Chaos nicht wegläuft. Und wen das stört, der muss einfach nicht wiederkommen.

Also: frohes Aufräumen, schafft euch gute Grundlagen für euren Alltag und involviert doch auch einmal eure Kids. Je nach Alter, können sie durchaus ein Bisschen mithelfen. Die Große macht das sehr gerne. Und solange das noch freiwillig der Fall ist, nehme ich das sehr gerne an. Und mir hilft mein “und täglich grüßt das Murmeltier” morgens einfach, geordnet in den Tag starten zu können.

Wie organisiert ihr euch?

Alles Liebe,
Tanja

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