[Leben] Geduld! Wenn das Baby im Wachstumsschub steckt.

„Geduld nur, Geduld.“ Wie oft mir dieser Satz aus „Tomte Tummetott“ im Kopf umherschwirrt, kann ich gar nicht genau sagen, aber sehr sehr häufig. Das Baby steckt in einem seiner Wachstumsschübe und auch wenn man das alles schon einmal durchlebt hat, war die Anzahl der Kinder eben vorher anders. Die Belastung war anders. Alles war anders. Nicht schöner, nicht besser, eben anders. Außerdem verdrängt man solche Anstrengungen auch einfach ganz gerne. Was wiederum gut ist, sonst würde ich wohl nicht drei Kinder haben. 😉

Das Baby wächst und keiner schläft

Unser kleiner Mann scheint ein ähnliches Kaliber zu sein, wie seine älteste Schwester. Auch bei ihr empfand ich diese Phasen als sehr anstrengend, nur war da eben kein anderes kleines Wesen, was etwas von mir wollte. Die Kinder haben Verständnis, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, was vollkommen in Ordnung ist. Und wenn der kleine Mann dann mal schläft – ohne mich oder nicht an mir –  und keine Aufmerksamkeit fordert, ist es insbesondere in den Ferien und am Wochenende auch total verständlich, wenn die Mädels dann ihre Zeit einfordern. Da heißt es vielleicht mal ausruhen und Füße hochlegen, aber rechts und links ein Kind, es wird etwas vorgelesen oder ein Spiel gemacht, schließlich stecken sie sonst schon viel zurück, was das Thema Mama betrifft. Da wäre alles Andere eben nicht richtig.

Nur muss man hier dennoch gut auf sich aufpassen. Denn ausgerechnet in den Ferien schien der Höhepunkt des Schubes erreicht zu sein. Dazu merkte man dem kleinen Kerl ganz deutlich an, dass er von einem Ortswechsel auch nicht allzu viel hält, weil wir genau zu dem Zeitpunkt im Urlaub waren. Und auch in diesem Punkt erinnert er mich doch an die Größte im Bunde.

Das Einzige was ich tun kann und konnte ist atmen. Hatte ich vorletzte Woche im Urlaub doch so viele helfende Hände, in Form meiner Familie, so brauchte der Kleine genau eines: mich. So schön es auch ist, dass wir so eine innige Beziehung haben, so strapazierend ist es manchmal auf der anderen Seite, besonders wenn man sich nachts kaum regenerieren kann. Was ich aber dann ganz gerne mache, wenn ich abends zwangsweise bei ihm bleiben muss, aber nicht schlafen möchte oder kann, dann höre ich ganz gerne Hörbücher. So mache ich gleichzeitig etwas für mich und tue ihm dennoch Gutes.

Ihr seid nicht allein

Falls auch ihr gerade den Kopf in den Sand steckt, denkt an mich und Tomte Tummetott: „Geduld nur, Geduld!“ Ihr seid nicht allein.

Und übrigens, wer Tomte Tummetott nicht kennt, aber Kinder hat, dem kann ich das Büchlein sehr ans Herz legen. Hier habe ich auch schon einmal darüber geschrieben. 

Alles Liebe,
Tanja

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