[Leben] Eigentlich…! Vom eigenen Wachsen als Mama.

Eigentlich wollte ich keine Kinder haben. Jetzt habe ich zwei absolut gewünschte Kinder. 
Eigentlich wollte ich nicht stillen. Jetzt habe ich zwei gestillte Kinder.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zu meiner Mama sagte, dass ich später mal keine Kinder haben möchte. Das war so mit 14/15 Jahren. Warum das so war, das kann ich gar nicht genau sagen. Aber wie ihr hier immer wieder lesen könnt, hat sich meine Meinung dazu offensichtlich noch geändert. Irgendwann kam dann dieser Sinneswandel. Die Vorstellung von einer eigenen Familie. Es kam dieses Gefühl auf, es würden Puzzleteile fehlen, um uns zu komplettieren. Vielleicht kennt ihr das und wisst, wovon ich rede. Man wächst mit seinen Aufgaben. Diese Floskel habe ich gerne mal im Hinterkopf, wenn eine neue Herausforderung ansteht. 

Und deswegen erzähle ich euch heute ein wenig darüber, wie es damals bei unserer großen Tochter war. 

Man wird nicht schwanger und ist die geborene Mutter. Ich war ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht gerne schwanger, was wohl die viele Zeit des Liegens mit sich brachte. Aber für ein so sehr gewünschstes Kind, nimmt man das hin und beißt die Zähne zusammen. Bei mir war es so, dass während der Schwangerschaft ein Umdenken stattgefunden hat. Nicht frei überspitzt nach dem Motto: “Im Kreißsaal gebe ich dann meinen Verstand ab!” Aber man wird sich noch mal mehr bewusst, dass so viel mehr Verantwortung auf einem lastet. So schön es ist, ein Kind unter dem Herzen zu tragen, so beängstigend fand ich es manchmal. Von meinem Verhalten hing es ein Bisschen ab, wie es dem Ungeborenen geht. Man trägt Leben in sich. Mit der Schwangerschaft bemerkt man natürlich auch körperliche Veränderungen. Und selbst wenn sie für Außenstehende nicht merklich scheinen, so bedeuten sie fürs eigene Wohlbefinden doch sehr viel. Mit der Geburt des Kindes verändert sich der Körper wieder und evtl. nimmt man sich auch anders wahr. 

Stillen war für mich etwas Befremdliches und Faszinierendes zugleich. Solange teilt man seinen Körper und dann hat das nach 10 Monaten noch immer kein Ende? Als ich ab der 25. Woche liegen musste, fühlte ich mich gelinde gesagt wie ein Brutkasten. Natürlich tut man alles dafür, damit das Baby noch im Bauch bleibt. Aber das steigerte nicht gerade meine Grundstimmung,  was das Teilen meines Körpers auch nach der Schwangerschaft betrifft.
Mein Mann hat nie versucht mich zu überreden, die Entscheidung lag ganz allein bei mir.  Ich wusste um die vielen Vorteile. Aber mein Kopf war zu präsent und wäre auch am Liebsten aus der Situation geflüchtet.  Das allein war Bestätigung genug für mich es doch zu versuchen.  Denn ich kenne mich. Würde ich es wirklich nicht wollen, dann hätte ich mir nicht so sehr den Kopf zerbrochen. Ich entschied mich dazu, mich von da an nicht mehr damit zu beschäftigen und las auch keinerlei Bücher zu diesem Thema. Ich wollte auf mich und mein Gefühl vertrauen.

Zeitsprung.

Als nach einigen Stunden unsere wunderschöne Tochter das Licht der Welt erblickte, wurde sie mir direkt zum Kuscheln auf die Brust gelegt. Ich zögerte nicht und machte, als gäbe es nichts Natürlicheres und Selbstverständlicheres, das was die Natur wohl so vorgesehen hat. Ich stillte sie und von da an begann unsere vollkommen unkomplizierte Stillbeziehung. Das Einzige was daran kompliziert wurde, war schlussendlich das Abstillen. Bzw. machte ich es zu etwas Kompliziertem. Ich sorgte mich, wie das wohl klappen würde und das sie doch sicherlich weinen würde. Irgendwann war ich aber so fest entschlossen, dass ich es einfach durchzog. Ich stillte sie das letzte Mal nachts mit 15 Monaten. Und sie protestierte danach genau zwei Mal, ließ sich immer problemlos beruhigen und war von der neuen Lösung, nämlich einer Flasche mit Wasser genauso überzeugt.

Was habe ich also gelernt? Nicht denken. Machen. Es gibt nun mal einfach Dinge, die kann man nicht hervorsehen. Die passieren. Und zwar genau dann, wenn man bereit dafür ist und den entscheidenden Willen hat, das auch durchzusetzen. Egal auf welchem Weg.

Alles Liebe,
Tanja

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