[Leben] (das erste Mal) im Schwimmbad

Gestern war wieder einer dieser ersten Male an der Reihe. Also genau genommen nicht ganz das erste Mal, aber irgendwie eben schon. 
Den Herbst und Winter über waren die Mädchen sehr viel erkältet. Die Kleine bekam es meistens noch etwas mehr ab. Schnupfen und Husten waren Gäste mit Abo und fühlten sich sehr wohl bei uns zu Hause. Die Große liebt es schwimmen zu gehen, weiß aber auch, dass es erkältet eben nicht so gut ist. Aber sie wäre nicht sie, wenn sie nicht hartnäckig bliebe und immer wieder feststellt: Wenn wir alle gesund sind, dann gehen wir schwimmen. So sollte es sein. 
Wir hätten das bereits vor ein paar Wochen machen können, allerdings möchte ich nicht allein mit den Zweien ins Schwimmbad gehen. 1. wusste ich nicht, wie die Kleine es finden wird und 2. haben Beide so unterschiedliche Bedürfnisse dort, dass es mir auch zu gefährlich ist, die Große da allein laufen zu lassen. Also mussten wir warten, bis wir Beide frei haben und dann könnte es endlich zu diesem Ausflug kommen. Gesagt getan.
Letzten Sommer waren wir einige Male zu Viert im Freibad. Diese Besuche verschlief die Kleine aber fast jedes Mal, weswegen sie außer in der Badewanne noch nicht im Wasser war. 
Und da sie Baden im ersten 3/4 Jahr ihres Lebens aus ihrer Perspektive betrachtet als Höchststrafe ansah, habe ich mir auch das Babyschwimmen gespart, was ich mit der Großen gemacht habe. 
Also stieg gestern die Aufregung: Wie wird sie es finden? Wird sie Angst haben? Findet sie es toll in einer quasi großen Badewanne zu planschen? Auf dem Arm im Wasser zu gleiten? 
Wir gingen alle gemeinsam in den Kleinkindbereich um uns im Planschbecken niederzulassen. Das Wasser war zwar schön warm, aber es war ihr nicht geheuer. Sie klammerte sich wie ein kleines Äffchen an mich und hing da. Anders konnte man diesen Zustand nicht beschreiben. Während mein großes Mädchen neben ihrer kleinen Schwester und mir mit Gießkanne und Eimer spielte, guckte die Kleine zwar neugierig zu, aber mit gewisser Skepsis, was das denn nun alles soll. Solange sie aber keine Anstalten machte raus zu wollen und nicht weinte, blieb ich einfach dort sitzen und genoss diese extra Kuscheleinheit. Nach 30 Minuten platzte allmählich der Knoten und sie hielt sich nicht mehr ganz so feste an mir fest, sie wollte sich ebenso an den Rand stellen und hüpfen, eben wie ihre große Schwester, immer mit einer Hand an meiner. Mein Mann und die Große verschwanden irgendwann Richtung großer Rutsche und ich verkrümelte mich mit meinem immer noch leicht skeptischen Mädchen in Richtung Whirlpool. Das war ein voller Erfolg und sie hörte gar nicht mehr auf zu lachen und zu quietschen. Als der Whirlpool eine Pause einlegte, schimpfte sie los wie ein Rohrspatz, was besonders die älteren Menschen, die mit dort drin waren, zum Lachen brachte. 
Nach zwei Stunden beschlossen wir, dass es nun reicht. Das war auch die richtige Entscheidung. Die Laune kippte beim kleinen Mädchen, weil sie von ihrer Müdigkeit übermannt wurde. Wir saßen keine zwei Minuten im Auto, da fielen ihr die Augen zu. 
Als Fazit muss man ganz klar sagen, dass ich mich sehr freue, dass Beide Spaß hatten. Und natürlich war es ein toller Familienausflug, aus dem herorgeht, dass die Große ganz dringend schwimmen lernen möchte und eine Taucherbrille braucht. Behauptet sie zumindest. 😉

[Leben] Spielideen von HABA nicht nur für Ostern –

Anzeige Eigentlich dachte ich, schreibe ich euch zeitnah rund um Ostern einen Artikel mit kleinen Geschenkideen, schließlich kann kein Hase große Mengen tragen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber nicht, dass der Input für Spielideen…

[Leben] Plötzlich Schulkind – Einschulung 2.0 mit ergobag

                                                                     …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.