[Leben] Drei Kinder – drei Kinderzimmer

Vor mehr als zwei Jahren schrieb ich über das gemeinsame Kinderzimmer der Mädchen und wie gut das klappt. Als der kleine Löwe dazukam, machte es keinen großen Unterschied, da lediglich eine Wickelkommode mit seiner Kleidung im Mädelszimmer unterkam, aber er schlief bei uns im Schlafzimmer.

“Mama, ich möchte meine Ruhe haben”

Unsplash Rougerepertoire

Irgendwann kam aber die Zeit, dass besonders die Große auch einfach die Türe hinter sich schließen wollte, um mal alleine etwas machen zu können, oder aber auch Heimlichkeiten mit der Freundin zu veranstalten. Die Kleine nicht ins eigene Zimmer zu lassen ist auch nicht das gelbe vom Ei und irgendwann zieht auch nicht mehr das Argument: “Dann machen wir Zwei etwas!” Spannend ist ja immer das, was gerade nicht sein soll, nicht wahr? Man merkte ganz klar, dass sich etwas ändern sollte.

Da wir auch sonst, was Stauraummöglichkeiten, an unsere Grenzen stießen, war die einzig logische Konsequenz noch einmal ganz aktiv zu suchen und siehe da, wir wurden fündig. Fast ein halbes Jahr wohnen wir nun hier und genauso lange haben die Kinder nun ihre eigenen Zimmer.

Doch wie wurden die Kinderzimmer angenommen?
Und was ist aus dem Familienbett geworden?

Schlafen tun die Kinder alle seit dem Einzug hier in ihren eigenen Zimmern. Nicht, weil wir das so herbeigeführt haben, sondern weil sie es wollten. Offensichtlich war die Zeit gekommen und das ohne Druck und ganz alleine. Beide Mädchen schlafen durch und die Kleine wird abends noch in den Schlaf begleitet, während die Große es genießt, zum Einschlafen noch eine Geschichte zu hören (was vorher nicht ging, weil ihre Schwester dann einfach nicht eingeschlafen wäre). Der Löwe schläft ebenso in seinem Zimmer, welches direkt ans Schlafzimmer angrenzt. Allerdings ist es je nach Phase/Schub so, dass man meistens Mitte der Nacht zu ihm rüberwandert. Denn das Familienbett ist mit diesem Zwerg keine Option, außer man steht drauf, nachts von ihm vermöbelt zu werden, so wild wie er schläft. 😉 So ist es der beste Weg für uns alle. Es gibt aber auch genügend Nächte, wo einfach alle Kinder durchschlafen, auch der kleine Löwe.

Braucht man schon ein Löwenzimmer?

Ganz klar nein. Aber wiederum auch ja. Denn es ist schön, dass seine Sachen einen festen Platz haben. Zum Spielen wird sein Zimmer noch nicht wirklich genutzt. Seine Spielsachen sind zum Großteil im Wohnzimmer, lediglich sein Bodenbett befindet sich neben der Wickelkommode und Kleidung in seinem Zimmer. Spielsachen die aktuell nicht bespielt werden, lagern dort ebenso und so tausche ich ab und an immer wieder mal etwas aus. Würde sich sein Zimmer auf der gleichen Etage befinden, wie das Wohnzimmer, wäre die Nutzung ggf. noch einmal anders. Aber so, kann man ihn ja schlecht alleine oben spielen lassen.

Bei den Mädels ist es wiederum ganz unterschiedlich. Die Große genießt ihr eigenes Zimmer so sehr. Sie zelebriert ihre Bastelsessions und zieht sich mit ihren Freundinnen dahin zurück. Sie kann die Sachen auch einfach mal liegen lassen, ohne dass ein kleiner Rabauko etwas klaut.

Die Kleine brauchte ihre Anlaufzeit und wir haben zu Beginn viel zusammen in ihrem Zimmer gespielt. Für sie war und ist es manchmal noch immer sehr seltsam, ein Zimmer ohne ihre Schwester zu haben. Natürlich spielen sie auch nach wie vor gemeinsam und laden sich gegenseitig zu sich ins Zimmer ein. Mittlerweile genießt aber auch sie die Vorzüge.

Eigenes Zimmer, neue Regeln

Doch die neuen Zimmer bringen nicht nur Freiheiten mit sich. Haben sie im alten Zimmer den Luxus genossen, dass ich stets mit dem Aufräumen hinterher war, damit der Kleine nichts in den Mund nehmen und verschlucken kann, da nun einmal alles auf einer Etage war, müssen sie nun selbst aufräumen. Hilfe gibt es natürlich, jedoch nur dann, wenn auch ihre Bereitschaft da ist. Das hatten sie aber auch recht schnell raus und so klappt das ganz hervorragend.

Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass es rückblickend für die Große sicher schon schön gewesen wäre, zum Schulbeginn ein eigenes Zimmer zu haben, nicht erst zum zweiten Schuljahr hin, da es wirklich jeden Tag genutzt wird. Bei der Kleinen ist es schön, dass es die Option nun gibt, aber das hätte noch Zeit gehabt.

Auch das wird aber von Kind zu Kind unterschiedlich sein.

Wie ist es denn bei euren Kindern?
Teilen sie sich ein Zimmer?
Oder haben sie jeder ein eigenes Kinderzimmer?

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Geschenkideen für Ostern mit dem moses. Verlag

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Ostern steht vor der Türe und der Osterhase zerbricht sie wie in jedem Jahr den Kopf darüber, was er Schönes ins Nest legen kann. Natürlich wird auch das wieder von Familie zu Familie unterschiedlich gehandhabt, was verschenkt wird. Vielleicht handhabt ihr es aber auch so wie wir?

Ostern gibts nur Ostereier?

Wir machen das relativ simpel. Eigentlich fand ich die Idee immer ganz schön, lediglich Ostereier und einen Schokohasen zu verstecken. Aber dann kam es doch anders. Bis der kleine Löwe zu uns kam, hatten wir zwei Kinder, die im September und im November Geburtstag haben, was bedeutet: Sie haben Geburtstag, dann kommt Weihnachten und blieben wir bei dem Ursprungsgedanken mit Ostern, käme bis zum nächsten Geburtstag als Anlass etwas zu schenken nichts. Natürlich kann man auch zwischendurch etwas schenken, aber ich denke, ihr versteht worauf ich hinaus möchte. Und so fand ich die Idee ganz schön, dass es doch etwas mehr, als nur den obligatorischen Schokohasen gibt.

Geschenkideen für Ostern

Das Schöne bei den Geschenkideen vom moses. Verlag ist, dass für Jeden etwas dabei ist. Da ich, Bücher mal ausgenommen, beim Osterhasen ähnlich wie beim Nikolaus verfahre, dass auch nur das geschenkt wird, was ins Körbchen passt, bzw. in den Stiefel, reden wir hier von Kleinigkeiten. Doch sind wir mal ehrlich: sind es nicht gerade die Sachen, die auch schnell zu Staubfängern werden? Jedoch nicht hier!

Und genau deswegen zeige ich euch jetzt einfach mal drei verschiedene Geschenksets und mal sehen, was ich davon ins Osternest lege. Pardon, was der Osterhase bringt. Alles wird’s natürlich nicht geben, sondern maximal zwei Dinge pro Kind. Vielleicht ist ja die ein oder andere Idee auch für euch dabei?

Moses Verlag Geschenkideen

Zum Einen haben wir das Thema Regenbogen und Einhörner. Gelstifte, Regenbogen-Marker, Regenbogen Deko-Tape, Radierer in der Form eines Regenbogens und ein puscheliger Kugelschreiber lassen die Herzen von Kindern, die es gerne bunt mögen, mit Sicherheit höher schlagen. Das kleine Portemonnaie mit den Pailetten steht außer Konkurrenz, oder? Dann gibt es noch Rätselgeschichten, rund um Einhörner, Feen und Elfen, die es gilt zu lösen. Das passt alles doch wie die Faust aufs Auge zu unserem großen Mädchen. Doch was genau wird der Osterhase bringen?

Narwal

Zum Anderen gibts das ganz besondere Einhorn. Das Einhorn des Meeres: Der Narwal, mein heimlicher Star des Beitrags. Nicht nur, dass dieser Plüschwal wirklich kuschelig ist (Nein, Kuscheltier ist nicht gleich Kuscheltier!), er ist auch einfach ziemlich niedlich. Was mich direkt in meine Kindheit zurückversetzt hat, war das magische Badehandtuch. Kennt ihr das auch noch, wie ihr gebannt vor dem Waschbecken steht, wo das Wasser eingelassen wurde, damit ihr zusehen könnt, wie sich euer Zauberhandtuch entfaltet? Wo gehört ein Narwal hin? Ins Wasser. Logisch, dass auch passend zum Handtuch noch ein Badeuntensil dabei ist. Das Besondere ist: der Narwal für die Badewanne leuchtet in verschiedenen Farben. Um die Reihe rund um den Narwal zu komplettieren, ist auch noch ein toll illustriertes Buch dabei. Unsere kleine Tochter ist eine große Freundin des Meeres und seinen Bewohnern. Ich weiß ganz sicher, womit der Osterhase ihr eine Freude machen kann.

Zu guter Letzt haben wir noch das Thema Natur. Hier ist für Outdoor liebende Kinder etwas dabei. Eine Becherlupe, ein Fernglas, eine LED Taschenlampe und eine Lupe mit Licht lassen eure Kids bestens ausgestattet durch Wald und Wiesen streunen. Oder ihr habt wie wir einen Garten, wo die Kinder jedes einzelne Blatt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe nehmen können. Unsere Mädels haben bereits eine Becherlupe und sie ist wirklich häufig im Einsatz. Passend zu diesem Thema gibt es auch ein Buch, über Tiere im heimischen Garten, was auf den ersten Blick für Bücherwürmer viele Infos enthält.

Ich bin gespannt, ob auch für euch eine Idee dabei ist. Oder was bekommen eure Kinder ins Nest gelegt?

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Alles für die Katz – zookauf-shop.de

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Mit Kind und K̶e̶g̶e̶l̶ Katze gibt es jede Menge zu tun. Alle wollen gesehen werden und alle wollen umsorgt werden. Die Augen sind natürlich noch einmal ganz anders auf unsere Katze gerichtet worden, seitdem vor bald einem Jahr unser Kater in den Himmel umzog, wie die Kinder sagen. Seitdem sie alleine ist, ist sie nicht mehr nur Eigenbrötlerin, sondern eine waschechte Familienkatze, die sich ganz genau einfordert, was sie glaubt zu brauchen. Über die Anzahl der Mahlzeiten am Tag streiten wir gewissermaßen. Katzenbesitzer wissen, wovon ich spreche.

Jeder bei uns hat seine eigene Routine – auch die Katze

zookauf-shop.de

Pünktlich morgens, sobald sie das erste Mal ein Familienmitglied hört, geht die “Katzenmusik” los, gerne auch immer lauter werdend, unaufhörlich, bis das Futter kredenzt wurde. Sogar der kleine Löwe weiß schon Bescheid, was es als erstes zu tun gibt, wenn wir morgens in die Küche gehen. Denn auch er hat verstanden: möchte er in Ruhe seine morgendliche Milch trinken, braucht die Katze was zu Fressen.

Wie war das? Hunde haben Besitzer und Katzen Personal.
Da ist definitiv was Wahres dran. 

Und auch als Arbeitnehmer muss man es sich so angenehm wie möglich gestalten (wir vergessen hier alle nicht mit dem Auge zu zwinkern).

Genau das ist einer der Gründe, warum wir für unsere Katze gerne online einkaufen. Denn mal ehrlich: die Schlepperei von Katzenstreu macht definitiv keine Freude, wenn auch noch der große Familieneinkauf ins Haus getragen werden muss. Und wenn man nicht gerade nur Katzenfutter für 2 Tage einkaufen möchte, wiegt auch das eine Menge. Aber mal Hand aufs Herz: Wie viele Online-Shops gibt es für den Heimtierbedarf? Und wie wählt man da den Richtigen aus? Wir beziehen schon lange alles was benötigt wird, bei zookauf. Genau deswegen kann ich euch auch guten Gewissens diesen Onlineshop ans Herz legen.

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zookauf – ein Spezialitäten-Shop mit dem gewissen Extra

Die Auswahl ist groß, aber dennoch wird man nicht erschlagen, was insbesondere mir hier sehr wichtig ist. Von Zubehör, über Futter findet man für den Heimtierbedarf sehr viel. Ebenso bleibt das Thema Aquaristik auch nicht außen vor. Von Katze über Vogel, bishin zum Fisch ist somit für jeden etwas dabei.

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Das Tierfutter aber nicht gleich Tierfutter ist, das wissen wir alle. Bei sehr vielen Firmen wird häufig mehr Getreide zugesetzt, als Fleisch. Allerdings kann ich hier nur für die Katzenfraktion sprechen. Wiederum kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei Hunden grundlegend anders läuft. Gutes Futter zu finden ist schwierig und tatsächlich spielt auch die Geldfrage eine Rolle. Auf der anderen Seite muss man sich als Tierbesitzer natürlich fragen, was man an Geld sparen kann, gibt man weniger Geld für “Billigfutter” aus und dafür anschließend als Folge dessen mehr Geld beim Tierarzt? Bei zookauf-shop.de gibt es wirklich gute Produkte. U.a. findet man dort Futter, sowohl für Katzen-, als auch für Hunde, das getreidefrei hergestellt wird, Fleisch aus der Überproduktion der Lebensmittelindustrie beinhaltet und zusätzlich noch Geld beim Kauf der Produkte an den Tierschutz spendet. 
Und welcher Katzenbesitzer es noch nicht kennt, der sollte unbedingt mal beim Katzenstreu stöbern. Das pflanzliche Katzenstreu beziehen auch wir darüber und es bindet den Geruch wirklich gut, was ich selbst kaum für möglich gehalten hätte. Und das Beste ist: es kann über den Biomüll entsorgt werden und entlastet somit die Umwelt.

zookauf-shop.de 2

Neben Futter und Co gibt es aber natürlich auch noch jede Menge Zubehör. Darunter auch Spielzeug. Vermutlich haben wir die einzige faule Katze, die sich fragt, warum wir mit einer Spielangel vor ihr herumwedeln, aber es soll ja auch aktivere Tiere geben. Zumindest habe ich so etwas gehört. 😉

 

Wie handhabt ihr das denn mit dem Tierfutter?Achtet ihr auf die Zusammensetzung? Und bezieht ihr alles fürs Tier online oder kauft ihr lieber vor Ort ein?

 

Alles Liebe,
Tanja

 

 

[Leben] Outfit-Inspiration für den Frühling

(unbeauftragte Werbung)

T-Shirt, Jeans, Sonnenbrille, Hose, Streifenshirt, Rock, Ballerinas

Auch wenn sich der April sehr eigensinnig zeigt, ist der Frühling bereits eingekehrt. Im letzten Jahr habe ich meine Garderobe mit einigen Teilen aufgestockt, über die ich mich noch immer sehr freue. Genau so sollte es doch sein.

Bei Pinterest bin ich dennoch über das ein oder andere schöne Frühlingsoutfit gestolpert und ich dachte, ich teile einfach ein paar Ideen mit euch.

#immerimmerstreifen – auch im Frühling

Zum Beispiel sah ich ein Streifenshirt, kombiniert mit einem Rock in Midilänge in senfgelb, dazu Ballerinas. Klingt simpel, ist es auch und dazu noch schön. Also habe ich etwas gestöbert und bin fündig geworden. Gut, Streifenshirts habe ich wohl wirklich mehr als genug (wobei geht das?).

Eigentlich bin ich gerne klassisch schlicht im T-Shirt, Jeans Outfit unterwegs, doch bereits im letzten Jahr habe ich meine Vorliebe für weitere Stoffhosen entdeckt. Zwei gestreifte Varianten warten bereits im Kleiderschrank auf ihren Einsatz in diesem Jahr.

Rougerepertoire Outfit

Ebenso kaufte ich im letzten Jahr eine geblümte Hose (manchmal glaube ich es selbst nicht). Als ich allerdings diese wunderschöne grüne Hose, die ihr oben seht, entdeckte, musste sie zumindest mal auf dem Wunschzettel geparkt werden.

Schlicht aber besonders

Und dann gibt es da noch die wunderwunderschönen schwarzen schlichten besonderen Ballerinas, die wohl jedes Jahr aufs Neue auf meiner Wunschliste stehen werden. Sie würden natürlich hervorragend zum oben gezeigten schwarzen Shirt mit Muschelsaum passen.

Zu guter Letzt habe ich mir aber bereits einen Wunsch erfüllt. Und zwar eine neue Korrektursonnenbrille. Meine Werte haben sich im letzten Herbst verändert und meine alte Sonnenbrille ist ein paar Jahre alt und gefällt mir einfach nicht mehr.
Nachdem ich mich lange nicht entscheiden konnte, stolperte ich über die Ray Ban Erika in Nude. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich lange überlegen musste.

Also lieber Frühling, zeige dich von deiner besten Seite, ich bin nun ausgerüstet und möchte gerne meine Sonnenbrille ausführen. Und der Rest darf auf meiner Wunschliste verweilen. Manchmal reicht ja auch die blosse Inspiration.

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Rougerepertoire 2.0 – Willkommen zurück!


Wo fängt man denn an, wenn man vier Monate nichts geschrieben hat?
Oder anders formuliert: nichts veröffentlicht hat? Geschrieben habe ich durchaus.

Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass es auch dort ruhiger zuging, allerdings habe ich wieder Fahrt aufgenommen. Ich hatte schlichtweg nichts zu sagen, was im Internet einen Platz finden sollte. Außerdem habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie es überhaupt hier weitergehen soll.

Rougerepertoire

Lifestyle? Family?

Der Fokus wird ein anderer sein. Oder anders gesagt: Ich möchte mich nicht mehr einschränken, indem ich mich in eine Kategorie einsortiere. Abgesehen davon möchte ich auch keine festen Tage mehr haben, an denen ich “abliefern” muss. Also den üblichen Montag und Mittwoch wird es hier wenn dann nur noch zufällig geben. Schließlich arbeite ich hauptberuflich nicht für den Blog, habe drei Kinder und weiß gar nicht, wann ich das alles machen sollte. Abends, wo ich früher geschrieben und Fotos bearbeitet habe, bin ich schlichtweg zu müde. Findet all das auch noch unter Zwang statt, ist der Sinn und Zweck verloren, warum ich all das hier mache: Weil ich es gerne mache. Weil es mein Ventil des Alltags ist.

Auf der anderen Seite möchte ich insbesondere mit bestimmten Texten natürlich auch möglichst viele Menschen erreichen. Und schon landet man in diesem Teufelskreislauf, indem ich mich zuletzt befand. Genau das möchte ich auf gar keinen Fall mehr. Es soll wieder so sein, wie es einmal war. Und ich glaube, dass genau dafür diese Pause hier sehr wichtig war.

Als ich fragte, was ihr hier gerne lesen möchtet, war die meist genannte Antwort: Beautykram!
Dazu werdet ihr Alltägliches finden, Schönes und nicht so Schönes und all das, was mich sonst so beschäftigt und ins Internet darf. Eben genau so wie früher, nur deutlich weniger Kinderthemen. Ganz ausschließen möchte ich aber auch das nicht. Die Kids gehören schließlich zu mir und bestimmen mehr oder weniger meinen Alltag. Und mal ehrlich, über den kleinen Löwen könnte ich Bücher schreiben und über die zwei anderen Chaotinnen auch.

Und zum Schluss habe ich noch ein Anliegen: Ich freue mich stets über Kommentare. Ein Blog lebt auch von der Interaktion mit euch. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass die Kommentare erst freigegeben werden müssen. Hier haben aber lediglich nur konstruktive und freundlich formulierte Kommentare einen Platz.
Also: eigentlich alles so wie immer.

Hiermit melde ich mich also zurück und bin gespannt, wer noch hier mitliest.

Alles Liebe!

[Leben] 4 Tipps, die alle Eltern kennen sollten– kleine Überlebenstipps mit Tempo

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Ab sofort, solltet ihr das als Mama oder Papa noch nicht haben, habt ihr einfach immer eine Packung Tempo Taschentücher dabei. Warum? Das erfahrt ihr nun. Denn in so manchen Situationen, kann sich das Tempo Taschentuch als wahrer Lebensretter entpuppen (Achtung, Augenzwinkern nicht vergessen).

Aber vorweg kann ich euch sagen, war das Tempo Taschentuch hier zu Hause in den letzten Tagen unentbehrlich. Das grosse Mädchen hat einen fiesen Schnupfen und eine empfindliche Nase und der Kleine hatte leider “Hand Mund Fuss”. Ablenkung stand dort ganz gross an der Tagesordnung und ihm half nicht das einzelne Taschentuch, sondern Tipp Nummer 1 – Die Idee mit der Ablenkung. Mit der Packung sass er angekuschelt neben mir und hat sie genau unter die Lupe genommen.

4 Tempo Lebensretterweisheiten

Tipp Nummer 1: Kennt ihr folgende Situation? Ihr seid mit eurem Kind (Baby/Kleinkind) unterwegs und ihr sitzt im Auto, steht an der Kasse an oder wartet irgendwo anders und die Langeweile bricht aus? Nicht selten fangen die Kinder an Quatsch zu machen, weil sie Beschäftigung suchen. Manchmal muss man aber einfach dadurch. Wie oft habe ich genau in solchen Momenten in meiner Tasche nach einer Taschentuchpackung gesucht, weil sie so schön knistert. Prompt sind die Kinder, je nach Alter beschäftigt. Ein etwas älteres Baby hat etwas zum greifen, ein kleines Kleinkind knistert und untersucht die Tempo Packung und ein größeres Kleinkind rupft die Taschentücher einzeln heraus und versucht sie wieder friemelig einzuräumen (oder anschließend ihr).

Der Tipp einer Leserin muss unbedingt ergänzt werden: vorher unbedingt den Klebeverschluss entfernen!

Tipp Nummer 2 kommt direkt hinterher: Wer von euch musste schon mal das Kuscheltier des Kindes verarzten? Das bekommt man prima mit einem Tempo Taschentuch hin. Einfach einmal ausbreiten, diagonal zusammenlegen und nicht zu schmal einrollen. Schon habt ihr perfektes Verbandsmaterial für das liebste Kuscheltier.

Tipp Nummer 3 klingt recht banal, ist hier aber oft eine Hilfe: Wie oft hat man nur Taschentücher dabei, wenn die Kids erkältet sind, oder man selbst? Gerade in der heutigen Zeit, wo man gerade bei Wickelkindern Feuchttücher dabei hat und gefühlt sonst alles mit einem Feuchttuch beseitigen kann. Aber wenn Tränen getrocknet werden müssen, dann reicht manchmal schon die Frage aus, damit sich meine kleine Tochter beruhigt, ob sie vielleicht ein Tempo Taschentuch haben möchte. Es trocknet nicht nur die Tränen, sondern durch die Geste, streichelt man gleichzeitig die Seele.

Tipp Nummer 4 greift noch einmal Tipp Nummer 2 vom Grundgedanken her auf auf. So manches Mal müssen nicht nur die Kuscheltiere verarztet werden, sondern auch die Kinder, weil sie sich ein blutiges Knie zugezogen haben. Wie es immer so ist, hat man ausgerechnet dann kein Pflaster dabei, oder es ist nicht groß genug. So kann man fürs Erste ein Tempo Taschentuch als Kompresse doppelt legen und so das blutige Knie verarzten.

Erzählt doch mal, werden Taschentücher bei euch manchmal zweckentfremdet?

Alles Liebe,

Tanja

 

[Leben] Der Herbst steht vor der Türe – meine Inspirationen/Kleidung/Beauty

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Wisst ihr, vor vielen Jahren konnte ich nicht verstehen, warum meine Mutter an 8 von 12 Monaten des Jahres mit einem Tuch/Schal herumläuft. Genauso wenig teilte ich die Liebe zur Farbe grün. Aber die Sache mit dem Apfel und dem Stamm ist eben doch relativ eindeutig. Meine Tuchvorliebe kennt ihr bereits und was soll ich sagen? Ich liebe nicht nur Grüntöne am kleinen Löwen, sondern mittlerweile auch an mir. Seitdem ich letztes Jahr endlich den für mich perfekten Übergangsparka in Khaki gefunden habe und ebenso eine neue Winterjacke in Khaki erstanden habe, die mich nun hoffentlich Beide lange begleiten werden, habe ich beschlossen, dass es für diesen Herbst auch grüne Schuhe (3) sein müssen. Natürlich Sneaker. Meine Nike Internationalist in einem hellen Rosa/Lilaton habe ich bereits zwei? Jahre und trage sie von all meinen Turnschuhen mit am Liebsten, weil sie einfach wahnsinnig bequem sind. Ich bin ein Freund davon, wenn Sachen passen, sie entweder genauso nachzukaufen (mache ich bei Jeans besonders gerne), oder lediglich die Farbe zu verändern. Somit habe ich meinen Geburtstagsgutschein hervorragend investiert und trage nun farblich passende Sneaker zu meinem Parka. Und ich bin und bleibe nun einmal ein Turnschuhmädchen. Na gut, auf meine Doc Martens freue ich mich auch. Hätte ich sie mir nicht endlich im letzten Jahr gekauft, stünden sie hier wohl auch mit der Wunschliste. 

Ansonsten steht von OPUS noch eine Bluse (4) in Oliv auf meiner Wunschliste. Die Schnitte dieser Firma mag ich sehr gerne. Qualitativ habe ich da bisher auch nichts zu beanstanden. Neben der Bluse gibt es noch eine lange kuschelige Strickjacke (2). Erstens kann man nicht genug Strickjacken haben und zweitens sind meine entweder grau oder schwarz. Diese Jacke würde mein Farbschema komplettieren. Die Tierprints sind zurück. Waren sie je wirklich weg? Nachdem ich letztes Jahr mein Strickjäckchen in Leoparden Optik nach 7 Jahren gehen lassen musste, fand ich beim Stöbern einen ziemlich tollen Pullover  (1). Besonders gut gefällt mir die Farbe mit den passenden Bündchen und es keine Brauntöne sind. Ich meine was möchte mehr man, es wurden Streifen kombiniert.  

Herbst

In Sachen Beauty freue ich mich immer ganz besonders auf den Herbst. Denn im Sommer schminke ich mich zwar, aber deutlich weniger. Bald kommen auch wieder einmal Lidschatten zum Einsatz. Besonders bevorzuge ich “One Shadow Looks”. Sie lassen sich nicht nur schnell umsetzen, sie machen, wählt man die richtige Farbe aus, auch richtig was her. Meiner Meinung nach eignen sich dafür besonders gut Lidschatten mit “Satin Finish”. Nicht glitzernd, aber leicht glänzend. Mein Liebling ist seit vielen Jahren die Farbe Rosewood von Burberry, bei dem ich damals wirklich lange überlegt habe. Denn farblich ähnelt er Satin Taupe von MAC, bzw passt er in diese Farbreihe. Allerdings sind es dennoch zwei unterschiedliche Töne, so dass ich mich dafür entschieden habe. Sumptuous Olive von MAC ist auch ein Kandidat, besonders für grüne und braune Augen, den man einzeln hervorragend tragen kann.

Links Benefit Dallas, Rechts Burberry Rosewood

Während ich im Sommer meistens nur Bronzer nutze, wanderte letzte Woche bereits Dallas von Benefit (5) in mein Alltagsschminktäschchen. Das Pfännchen ist bei mir schon sehr gut sichtbar, aber auch dieses Produkt habe ich schon sehr lange, so dass sich der hohe Anschaffungspreis bereits gelohnt hat. Rote Lippen (6) gehen meiner Meinung nach im ganzen Jahr, dennoch kann ich auch hier sagen, dass sie in Richtung Kastanien sammeln von mir noch lieber getragen werden. Vergesst nicht, einen Lipliner dazu zu tragen, dann franst die Farbe auch nicht so schnell aus. Außerdem solltet ihr euch da evtl. einmal beraten lassen. Denn rot ist nicht gleich rot und kann, wenn man die für sich nicht passende Farbe auswählt, schnell die Zähne sehr gelb erscheinen lassen.

Vermutlich sind all das für euch keine Neuigkeiten. Wer meinen Blog schon länger liest, wird diese Beauty Produkte auch bereits kennen. Aber ich denke irgendwann hat man einfach seine Lieblinge und wird wiederum nicht müde, diese auch zu empfehlen.

Was steht denn auf eurer Wunschliste für den Herbst? Oder seid ihr bereits gut ausgestattet?

Alles Liebe,
Tanja

P. S: Schaut doch mal bei Sabrina vorbei. Ihre Inspirationsbeiträge animieren mich auch gleich dazu, für euch ebenso etwas zu tippen.

[Leben] WMDEDGT – ein ganz normaler Tag mit – Tagebuchbloggen 05.09.2018

Als ich überlegte, worüber ich etwas schreiben könnte, fiel mir auf, dass heute der 5. ist. Der aufmerksame Leser weiss: das bedeutet Tagebuchbloggen nach Frau Brüllen.

Mein Tag fängt klar strukturiert und getaktet an. Alles ist bis 08:30 Uhr durchgeplant. Je weniger Zeit wir morgens haben, desto besser klappt alles. Um 07:40 Uhr sitzen wir also angeschnallt im Auto, bringen das kleine Mädchen in die Kita und für die Grosse ist es Zeit für die Schule. Der kleine Löwe und ich räumen die Spülmaschine aus, es ist 08:10 Uhr. Er hilft mir so gerne dabei. Deswegen erledigen wir das morgens noch flott zusammen, bevor es dann für ihn zur Tagesmutter geht. Mittlerweile ist er 2,5h bei ihr und ich geniesse die Zeit tatsächlich sehr, besonders, da in zwei Wochen die Arbeit 1.0 für mich losgeht.

Nachdem ich hier noch den Haushalt erledigt und die Wäsche angemacht habe,l telefoniere ich mit Frau Raufuss. Endlich länger als drei Minuten. Wir stellen wieder einmal fest, wie schön es ist, dass es kein Thema gibt, über das wir nicht reden können. Heute war Politik ein grosser Bestandteil unseres Telefonats. Bei der aktuellen Lage u.a. kein Wunder. Aber es ging ebenso um die Schule vom Kalinchen. Aber dazu könnt ihr heute bei Märry selbst etwas lesen. Schlussendlich beenden wir das Telefonat und mir bleibt ein wohlig warmes Gefühl im Bauch.

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es bald Zeit ist zu gehen und ich höre die letzten Lieder meiner Playlist (ist das schön, wenn Alexa auch mal wieder andere Sachen ausser Bibi und Tina spielt). Schnell noch den Kaffee ausgetrunken, sammle ich den kleinen Löwen ein, der mir 10m vor der Wohnungstüre einschläft. Dödöm. Aber der kleine Mann ist so müde, dass ein Umbetten problemlos funktioniert. Zum Glück. Nach einer Stunde Schlaf wacht er schlimm weinend auf und ich beschließe mich einfach zu ihm zu legen. 1,5h später wachten wir wieder auf. 2,5h Mittagsschlaf für den Löwen und ne ziemlich gute Mittagspause für mich. Die Kuscheleinheit tat uns Beiden richtig gut.

Die Tortellini warteten schon auf uns und ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sein Teller leer war. Wer so viel Neues erlebt, der ist eindeutig hungrig.

Eine Spielrunde später, machten wir uns auf den Weg, um die Mädchen einzusammeln. Der Alltag tut allen gut und so freuen wir uns riesig aufeinander. Das Thema Geschwisterstreit ist aktuell so viel besser und es ist herrlich zu sehen, wie wunderbar die Mädchen miteinander spielen können. Wie habe ich das vermisst.

Sie sortieren auf dem Balkon gesammelte Steine und Muscheln, bekochen sich in der Matschküche und der kleine Löwe spielt derweil ganz niedlich vor sich hin. Immer wieder legt er den Roller hin, dreht das Rad und guckt sich an, was passiert. Oder aber er klettert in den Lauflernwagen, klettert wieder raus, legt sein Hab und Gut rein und fährt los. Stets in Bewegung, so wie man ihn kennt.

Meine heute Morgen gewaschene Wäsche, kann ich in der Zeit schon wieder zusammenlegen (Spoiler:  spannender wird es heute nicht mehr).

Nach einem gemeinsamen Abendbrot geht’s für das Trio Infernale gemeinsam in die Badewanne. Nachdem die Mädchen wie jedes Mal die anatomischen Unterschiede zu  ihrem Bruder feststellen, kann die fröhliche Baderunde endlich starten.

Anschließend bringe ich den Löwen gegen 18:30 Uhr ins Bett, während der Mann den Mädchen etwas vorliest. Das verkürzt die Wartezeit auf die gemeinsame Viererrunde Uno enorm.

Um 19:30 Uhr gehen unsere Grossen ins Bett und ich stelle noch den Artikel fertig. Danach bereite ich noch die Schulbrotdose vor.

Ein ganz normaler Tag, unspektakulär, mit vielen schönen Momenten.
Und wie war dein Tag?
Alles Liebe,
Tanja

[Leben] {Gastbeitrag} Eingewöhnung abgebrochen – Wenn Mama und / oder Kind noch nicht bereit sind

Hi! Mein Name ist Danni, ich bin fast 33 und lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und zwei Katzen im schönen Siebengebirge. Seit knapp einem Jahr berichte ich auf Instagram von unserem mehr oder weniger chaotischen Familienalltag und unserer Entscheidung dafür, unseren Kindern auf Augenhöhe zu begegnen.
Vor meinem Leben als Vollzeitmama war ich im IT-Risikomanagement tätig – eine völlig andere Welt, in die ich nicht mehr zurückkehren möchte. Den Alltag als 2-fach Mama überstehe ich mit viel Kaffee und einer guten Portion Humor meistens ganz gut. Ich versuche, mir immer vor Augen zu führen, dass diese Jahre mit kleinen Kindern zwar anstrengend sind, aber eigentlich doch viel zu schnell vorübergehen.

Meine Tochter sollte ursprünglich mit einem Jahr in die Fremdbetreuung gehen. So hatten mein Mann und ich es uns während der Schwangerschaft überlegt und schließlich ist dies ja auch heutzutage der Normalzustand. Doch am Ende kam alles anders als gedacht.

Erste Wahl für die Eingewöhnung: Tagesmutter!

Wir entschieden uns für die Betreuung durch eine Tagesmutter, da wir die Vorstellung hatten, dass sie sich – in einer kleinen Gruppe – besser um unsere Tochter kümmern könne als die Erzieherinnen in einer überfüllten Kita. Nach mehreren Kennenlern-Terminen hatten wir uns jedoch noch für keine der Damen entscheiden wollen. Niemand  entsprach unseren Kriterien (bedürfnisorientierter Ansatz, gutes Essen, viel frische Luft). Dann trafen wir allerdings auf eine wirklich liebevolle Tagesmutter, die nur 3 anstatt der erlaubten 5 Kinder betreute und die auch sonst alles erfüllte, was wir auf unserer Liste stehen hatten. Auf dem Weg von ihrer Haustür zurück zum Auto brach ich in Tränen aus – mir wurde schlagartig bewusst, dass ich meine Tochter nun abgeben muss!!
Mein Baby, mein Herz in die Hände einer zwar sehr sympathischen aber dennoch fremden Frau zu übergeben fühlte sich plötzlich völlig falsch an – i c h war noch nicht bereit, meine Tochter loszulassen. Und so sprachen mein Mann und ich über unsere Möglichkeiten.

Es dauerte nicht lange, da hatten wir uns für ein halbes Jahr mehr Elternzeit und gegen die Fremdbetreuung entschieden. So vergingen sechs Monate, die ich wirklich mehr als genossen habe. Zu sehen und live mitzuerleben, welche riesigen Entwicklungsschritte meine Tochter in dieser Zeit gemacht hat, war für mich mehr wert als jeder Arbeitslohn und glücklicherweise konnten wir uns diesen Luxus erlauben.

Nächster Versuch: Kindergarten!

Im Sommer 2015 sollte es dann aber soweit sein: Meine Tochter wurde mit 1,5 Jahren ein Kindergartenkind! Sie spielte zu diesem Zeitpunkt schon sehr gerne mit anderen Kindern und ich hatte das Gefühl, dass sie langsam aber sicher mehr Angebot braucht, als ich ihr zu Hause bieten kann. Sie startete also die Eingewöhnung in einem Kindergarten, in dem auch Kinder unter 3 Jahren betreut werden. Die Einrichtung gefiel uns auf den ersten Blick gut, die Leitung war sympathisch und alles schien zu passen.

Die Eingewöhnung verlief nach dem Berliner Modell, wir waren also drei Tage gemeinsam bis zum Mittag in der Kita und am vierten Tag gab es den ersten Trennungsversuch. Dass meine Tochter sich von der Erzieherin nicht anfassen lassen wollte, blieb dabei unbeachtet. Dass meine Tochter um ihr Leben schrie als ich mich umdrehte und ging, ebenfalls. Mein Herz zerbrach in 1000 Teile und nur viele, viele beruhigende Worte meines Mannes konnten mich dazu bringen, am nächsten Tag weiterzumachen. Es folgte ein nächster Trennungsversuch, wieder schrie meine Tochter wie am Spieß. Die erste Woche im Kindergarten ging mit vielen Tränen zu Ende.

Wer das Berliner Modell kennt, der weiß, dass nach einem Wochenende keine Trennung stattfindet. Die Erzieherin kannte das Berliner Modell scheinbar nicht. Meine Tochter wurde also direkt montags wieder von mir getrennt und wieder verbrachte sie die Minuten bis zur Wiedervereinigung mit lautem Gebrüll. Mir war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Dies war nicht der Weg, den ich gehen wollte und definitiv nicht der Weg, den ich mir für meine Tochter wünschte. Dabei war meine Tochter aber auch nicht das einzige Kind, dass so reagierte. Nur die anderen Eltern schienen damit weniger Probleme zu haben.

Mehrere Gespräche mit der Erzieherin meiner Tochter brachten nichts. Die Leitung hatte mittlerweile die Einrichtung verlassen, unsere Erzierhin war die vorübergehende Vertretung. Jeder Versuch, um eine andere, sanftere Form der Eingewöhnung zu bitten, wurde abgewehrt. Das Berliner Modell wäre erprobt, das würde immer funktionieren. Dass nicht alle Kinder ebenso funktionieren (müssen) schien beim Fachpersonal nicht auf Verständnis zu treffen.

Jedes Kind ist anders!

Doch auch mein Mann und ich haben lange gebraucht, zu verstehen, dass es manchmal nicht nach Plan läuft und dass nicht jedes Kind zum gleichen Zeitpunkt bereit für eine Fremdbetreuung ist. Viele Wochen lang habe ich meine Tochter jeden Morgen in die Kita gebracht, habe auf einen Durchbruch gehofft und mir einfach nur gewünscht, dass meine Tochter “normal” sei – denn alle anderen Eltern waren schon lange in ihren Beruf zurückgekehrt und hatten ihre Kinder mehr oder weniger glücklich im Kindergarten zurückgelassen. Wieso konnte meine Tochter nicht aufgeben? Wieso konnte ich mich nicht mit ihrem Geschrei abfinden?

Was ich auch tat und so sehr ich es wollte, wir kamen nicht voran. Der typische Vorwurf, ich könne einfach “nicht loslassen” hing mir mittlerweile zu den Ohren heraus. Jeden Abend berichtete ich meinem Mann wutentbrannt von den Geschehnissen des Tages. Erzählte von den anderen Kindern, die ebenfalls weinten und deren Eltern beim Abholen dreist belogen wurden. Aus 10 – 15 Minuten verzweifeltem Geschrei wurden “wenige Minuten Weinen” gemacht, was mich wirklich fassungslos machte. Ich recherchierte daher im Internet, welche Möglichkeiten es für uns gab und nach drei langen Monaten haben wir uns und unsere Tochter endlich erlöst und den Betreuungsvertrag gekündigt.
Warum wir so lange gewartet haben? Weil wir eigentlich mein Einkommen brauchten. Weil wir eben zunächst nicht wussten, dass ein Kind noch nicht “reif” für diese Art der Betreuung sein kann.

Noch heute kann ich mich daran erinnern, wie ich im Warteraum der Kita gesessen habe und meine Tochter von draußen bis in den Keller nach mir habe Schreien hören. Bei dem Gedanken daran kommen mir die Tränen. Ich weiß nicht, ob meine Tochter sich unbewusst noch an diese Zeit erinnern kann. Ob diese Wochen der Eingewöhnung evtl. ein Stück ihres Urvertrauens zerstört haben. Doch ich weiß mit großer Sicherheit, dass ich meinem Sohn dieses Martyrium ersparen werde. Sollte er nächstes Jahr noch nicht bereit für den Kindergarten sein – was ich zum jetzigen Zeitpunkt für unwahrscheinlich halte, denn er würde schon jetzt am Liebsten mit seiner Schwester dort bleiben – so werde ich mit der Leitung über unsere Möglichkeiten sprechen und im Zweifel die Eingewöhnung frühzeitig abbrechen!

Signale beachten!

Nach den Erfahrungen, die wir machen mussten, ist es für mich einfach nicht mehr tragbar, dass die Gefühle und Ängste der Kinder in dieser – für sie so wichtigen – Zeit unbeachtet bleiben! Natürlich ist es für jedes Kind zu Beginn ungewohnt, in einer fremden Umgebung von fremden Menschen betreut zu werden. Ein paar Tränchen gehören wohl oder übel zu jeder Eingewöhnung, auch wenn mir das nach wie vor Bauchschmerzen bereitet. Doch auch Eltern haben ein Recht darauf, skeptisch zu sein und Bedenken zu haben. Das hat nichts mit “Helikoptereltern” oder “Gluckenverhalten” zu tun, nein, es ist einfach nur menschlich!
So soll dieser Bericht keine Gegenrede zur frühen (U3) Fremdbetreuung sein, sondern lediglich darauf aufmerksam machen, dass es manchmal noch zu früh ist und vor allem jedes Kind anders ist. Eine Eingewöhnung muss nicht nach einem bestimmten Schema ablaufen, es sollte immer auf die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern eingegangen werden. Und auch, wenn das im Tagesablauf der Einrichtung nicht leicht ist, so ist es langfristig doch der einzige Weg, das Kind wirklich an die neue Situation zu gewöhnen!

Die Zeit hat geholfen!

Meine Tochter wurde schließlich ein weiteres Jahr später, also mit 2,5 Jahren, eingewöhnt – in einer anderen Einrichtung natürlich. Auch hier wurde das Berliner Modell angewandt, dank ihres Alters konnte meine Tochter die Vorgehensweise aber viel besser verstehen und die Trennung von mir akzeptieren. Je älter das Kind, desto höher ist für mich daher die Wahrscheinlichkeit für einer schmerzfreie Eingewöhnung. Nicht umsonst war es viele Jahrzehnte üblich, Kinder erst ab 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen und noch heute besteht erst ab dem Vorschulalter eine Kindergartenpflicht!

Alles Liebe,

Danni

[Leben] Die Sache mit dem Sport als Mama – wie lief es mit Tchibo Fitness

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Seit vier Wochen trainiere ich nun mit Tchibo Fitness. Habe ich eigentlich den Ein oder Anderen von euch ermutigen können, mit mir zu trainieren? Und habt ihr meinen ersten Bericht dazu gelesen?

Hier soll es nun darum gehen, wie gut sich der Sport in meinen Alltag integrieren ließ und ob es mir sogar etwas gebracht hat. Denn mit einem Kleinkind zu Hause, ist nicht wirklich berechenbar, wann am Tag so ein Training möglich ist. Genau aus diesem Grund hatte ich mich u.a. ja auch gegen ein Fitnessstudio entschieden.

Tchibo Fitness – wie lief es?

Ich sag mal so: Ich habe mir da wohl eine ziemlich heiße Zeit zum Sport machen ausgesucht. Aber früh morgens oder später am Abend ließ sich das Training doch ganz gut einbauen. Und damit ich nicht lange um den heißen Brei herumrede: Es ist eine Wohltat, endlich wieder aktiv etwas für sich selbst zu tun. Ich merke, wie gut mir das tut, insbesondere meinem Rücken. Das Beste ist: auch im Urlaub musste ich nicht darauf verzichten. Da hatte ich zwar nicht meine gewohnte Sportmatte, aber eine Isomatte geht auch mal. Ich mein, Ausreden würde man wohl genügend finden, aber dafür kann man auch einfach improvisieren.

Zum Teil habe ich, wenn ich gemerkt habe, dass mir ein Workout zu lange dauert und es mich unter Druck setzen würde, ob es in meinen Zeitplan passt, einfach zwischendurch ein, zwei Übungen übersprungen. Denn das Gute ist: Nichts ist in Stein gemeißelt. Und mir ging es ja wie eingangs im letzten Beitrag erwähnt nicht darum, dass ich Kalorien verbrennen möchte, sondern schlichtweg etwas für mich und mein Wohlbefinden tun möchte.

Merke ich schon einen Unterschied? Ja! Ich habe nun drei Mal pro Woche trainiert und merke seit letzter Woche einen Unterschied für meinen Rücken. Und das, obwohl ich in der Zeit sogar wieder häufiger den kleinen Löwen für ein Schläfchen in der Trage getragen habe. Ich habe weniger Kopfschmerzen, weil sie zuletzt häufig auf Grund von Verspannungen auftraten und ich so nun aber wirklich gut entgegenwirken konnte.

Ich werde nun weitertrainieren, allerdings nicht mehr ausschließlich meinen Rücken. Drei Male sollen es bleiben, aber zwei Mal wie gehabt und ein Mal für den gesamten Körper. Das habe ich auch schon begonnen. Bauch Beine Po finde ich ganz gut. Der Kurs dauert nur 15 Minuten und die bekomme ich auf jeden Fall prima in meinem Tagesablauf unter.

Übrigens wollte ich nicht unerwähnt lassen: Die Trainingsvideos sind stets so gut erklärt und aufgebaut, dass es absolut nicht notwendig ist, dass ihr sie vorher extra anschaut. Schaden würde es sicherlich nicht, um ggf. wenn ihr unentschlossen seid, auch einen besseren Eindruck zu bekommen. Aber es ist meiner Meinung nach nicht nötig, damit man gut mitmachen kann.

Die Sportkleidung von Tchibo ist qualitativ so, wie ich sie kenne. Natürlich habe ich die Sachen schon einige Male gewaschen und sie sehen nach wie vor hervorragend aus. Das mal noch als Randinfo.

Welche Ausrede habt ihr noch, euren Schweinehund bei euch wohnen zu lassen? 😉

Alles Liebe,
Tanja